Drachenblut bei Katzenschnupfen?

Innere Krankheiten und Verletzungen der Katze
Benutzeravatar
KittiCat
Mitglied
Beiträge: 4
Registriert: Mi 27. Jun 2018, 16:49

Drachenblut bei Katzenschnupfen?

#1

Beitrag von KittiCat » Mi 27. Jun 2018, 16:54

Hallo ihr lieben und herzlichen Dank für die Aufnahme!

Mein Liebling Sunny hat bereits seit jungem Alter Katzenschnupfen. Mittlerweile geht das seit 5 Jahren und ich habe so einiges versucht. Verschiedene Tierärzte und Heilpraktiker haben bereits an ihr "herumgedoktert", leider ohne Erfolg. Glücklicherweise hat sie nicht die zehrende Art von Katzenschnupfen sondern ist eigentlich immer fit, verspielt und aktiv. Der Schnupfen verschwindet immer wieder fast komplett und kommt dann wieder uns wird teilweise auch heftig. Sie hustet auch immer wieder recht schlimm, was mir am meisten Sorgen macht.

Leider halte ich mittlerweile nichts mehr von Tierarztbesuchen hinsichtlich diesem Thema, da jedesmal nur Antibiotika verschrieben wird und ich spüre wie sehr es ihr schadet und es halt auch überhaupt nichts bringt. Sie leidet unter der Aktion, von Transport zum Arzt usw.. Deshalb hab ich es nun für eine Weile bleiben lassen.
Vor kurzem bin ich nun durchs Internet auf einen Artikel über Drachenblut gestoßen. Drachenblut ist ein Harz aus Südamerika und soll bei Atemwegserkrankungen und einigen anderen Beschwerden helfen.

Auch eine Bekannte hat mir bereits davon berichtet und sie sagte mir, dass sie mit dem Harz sehr gute Erfahrungen gemacht hat. Ich wollte mich daraufhin ausführlicher Informieren, im Internet findet man durchaus einige positive Bewertungen usw... Da ich jedoch 100% sicher sein will und meinem kleinen Schatz nicht schaden will hab ich mich auf die Suche nach den angegebenen Studien gemacht und bin auch fündig geworden. Hier gibt es eine große Auflistung der *Studienberichte, jedoch sind diese leider auf Englisch und ich bin darin nicht wirklich gut. Deshalb wende ich mich in meiner Verzweiflung an euch und würde gerne wissen ob jemand von euch Erfahrungen mit Drachenblut gemacht hat oder vielleicht die Studienberichte entziffern kann ;)

Vielen Dank für eure Hilfe,

herzliche Grüße

Lisa-Marie

PS: Trotz ihrer Erkrankung hat Sunny vor kurzem 5 gesunde Babys zur Welt gebracht, worauf ich wirklich stolz bin! Im Avatar könnt ihr sie sehn, ich konnte irgendwie kein größeres Bild posten <3
Zuletzt geändert von Joyce&Luna am Mi 27. Jun 2018, 19:01, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: * Link entfernt, Verdacht auf Werbung

Benutzeravatar
Mohrle
Mitglied
Beiträge: 612
Registriert: So 24. Jan 2016, 12:21
Sagst du uns deinen Vornamen?: Renate

Re: Drachenblut bei Katzenschnupfen?

#2

Beitrag von Mohrle » Mi 27. Jun 2018, 18:31

Hallo Marie
:willkommen hier im Forum , da hast du mit deiner Sunny ja schon viele Sorgen gehabt ,
leider oder zum Glück habe ich mit Katzenschnupfen noch keine Erfahrungen machen müssen ,kann dir da also nicht weiterhelfen,
Von „Drachenblut“ habe ich auch bisher nie etwas gehört , doch vielleicht kann dir da jemand anderes aus dem Forum helfen ..

Warst du mit Sunny denn in einer Tierklinik oder nur bei einem normalen Tierarzt ,
Wegen ihres Hustens sollte doch auch ein Röntgenbild gemacht werden , seit wann hustet
sie denn ??

Ich kann verstehen , daß du nach wohl vielen vergeblichen Heilungsversuchen die Süße nicht
weiter belasten möchtest , nur wenn an der Lunge etwas fehlt sollte das unbedingt abgeklärt
werden . ::?

Dazu hat sie jetzt noch 5 Kleine zu säugen , hatte sie denn schon öfter Junge ? Sie ist ja schon
5 Jahre , und unkastriert muß sie doch laufend Rollig gewesen sein . Das geht stark auf ihre Substanz und wie hast du das ertragen ?
Hattest du einen Grund warum du sie nicht hast kastrieren lassen und sie jetzt Junge bekommen
hat . :cry:

Ich hoffe hier kann dir bald jemand Ratschläge geben . :daumendruck
Liebe Grüße
Renate und Nuri

Unvergessen alle Sternchen
Bild

Benutzeravatar
Joyce&Luna
Admin
Beiträge: 10332
Registriert: Di 23. Nov 2010, 23:09
Sagst du uns deinen Vornamen?: Anke
Kontaktdaten:

Re: Drachenblut bei Katzenschnupfen?

#3

Beitrag von Joyce&Luna » Mi 27. Jun 2018, 19:08

Hallo

Ich habe den Link mal entfernt, weil ich denke das dieser nur als Werbung für ein Produkt ist. Sollte das kein Fake Bericht sein, dann melde dich noch einmal.
Katzen die Schnupfen haben sollte niemals Junge bekommen und ich finde es unverantwortlich das man die Katze noch nicht kastriert hat.
Über Drachenblut gibt es genügend deutsche Berichte.
Bild
Luna 15.04.2005 † 05.01.2015

Meine Homepage

Benutzeravatar
KittiCat
Mitglied
Beiträge: 4
Registriert: Mi 27. Jun 2018, 16:49

Re: Drachenblut bei Katzenschnupfen?

#4

Beitrag von KittiCat » Do 28. Jun 2018, 09:46

Danke für deine Ratschläge Mohrle.

Zu Joyce&Luna:

Was hast das mit Unverantwortlichkeit zu tun? Das war mal der natürliche Lauf der Dinge, dass Katzen Kinder bekommen. Das ist doch immer wieder erstaunlich mit den "Verantwortlichen Katzenhaltern" die jede Impfung durchführen und den Katzen alles injezieren was so geht.

Wir haben sie bewusst einmal Babys bekommen lassen. Wie gesagt hat sie nicht den Schnupfen der auf die Substanz geht.. Sie ist fit und aktiv!

Die jungen sind kerngesund bis heute glücklich bei neuen Besitzern. Es gibt deutsche Berichte über Drachenblut, jedoch keine deutschen Studienberichte. Ist ja super wie freundlich man hier im Forum empfangen wird und vor allem wie schnell man verurteilt wird aufgrund von persönlichen Annahmen und Interpretationen.. Herzlichen Dank dafür...

Benutzeravatar
Mohrle
Mitglied
Beiträge: 612
Registriert: So 24. Jan 2016, 12:21
Sagst du uns deinen Vornamen?: Renate

Re: Drachenblut bei Katzenschnupfen?

#5

Beitrag von Mohrle » Do 28. Jun 2018, 10:29

HALLO Marie :wgirl
Du brauchst dich wirklich nicht beschweren, ich vertrete die Gleiche Meinung wie
Joyce&Luna, nur habe ich mich noch mit offener Kritik zurückgehalten weil ich mehr von
Deiner Katze wissen wollte.

Das was du da treibst nennen wir in jedem Katzenforum .. Vermehrer... durch die immer wieder
trächtige Sunny und ihre Würfe unterstützt du das Katzenelend .
Was glaubst du ... warum gibt’s soviel Katzen die in Tierheimen warten , daß sie jemand
Aussucht . ... das waren auch alles mal süße kleine Kitten .. die zum Teil später als sie groß
waren rausgeworfen wurden , unkastriert versteht sich !!!

Daraus wurden dann die nächsten Katzengenerationen.
Rechne dir doch bitte mal aus ... eine Kätzin bekommt ab einem Jahr jedes Jahr ca 8 Babys ,
Davon sind etwa 4 Weiblich , diese 4 bekommen im Laufe ihres 2.Lebensjahres wieder jeweils
4 weibliche Kitten , usw.usw.

Auf solche Weise entstehen auch die vielen Katzenkolonien , die vom Tierschutz betreut und Durch einfangen und Kastrationwird versucht das Elend in Grenzen zuhalten.

Ebenso müssen auch die Kater kastriert werden , denn sie laufen meilenweit um eine
Katze zu decken .

Was du machst ist unverantwortlich, ich hoffe es liegt nur an deiner Unwissenheit nicht an
bewusster Ignoranz ::?
Liebe Grüße
Renate und Nuri

Unvergessen alle Sternchen
Bild

Benutzeravatar
KittiCat
Mitglied
Beiträge: 4
Registriert: Mi 27. Jun 2018, 16:49

Re: Drachenblut bei Katzenschnupfen?

#6

Beitrag von KittiCat » Do 28. Jun 2018, 10:45

Das ist doch Unsinn Mohrle denn Sunny hat nur einmal geworfen und alle 5 Babies sind gesund. Da ist kein Katzenelend zu finden ganz im Gegenteil. Das sind lediglich eure eigenen Vorurteile. Wir wollten ihr es einmal ermöglichen Babies zu bekommen und danach wurde sie kastriert.

Denkt doch mal nach ihr stellt das natürlichste der Welt als unverantwortlich dar. Was ich mache ist nicht unverantwortlich. Was du machst ist Verurteilen ohne überhaupt die Gegebenheiten zu kennen.

Jemand in Not fragt nach Hilfe. Ihr geht davon aus ich mache Werbung. Ihr geht davon aus es entsteht Katzenelend. Ihr geht davon aus ich bin unverantwortlich. Drei Urteile die sich nicht bewahrheitet haben.

Benutzeravatar
KittiCat
Mitglied
Beiträge: 4
Registriert: Mi 27. Jun 2018, 16:49

Re: Drachenblut bei Katzenschnupfen?

#7

Beitrag von KittiCat » Do 28. Jun 2018, 10:46

Im Übrigen hat jede von den Fünf einen neuen Besitzer und es geht ihnen hervorragend! Was glaubt ihr denn wo eure Katzen herkommen? Bringt die der Storch? ;)

Benutzeravatar
Joyce&Luna
Admin
Beiträge: 10332
Registriert: Di 23. Nov 2010, 23:09
Sagst du uns deinen Vornamen?: Anke
Kontaktdaten:

Re: Drachenblut bei Katzenschnupfen?

#8

Beitrag von Joyce&Luna » Do 28. Jun 2018, 10:53

Hi

Hast du dich auch informiert was für Auswirkung Katzenschnupfen auf die Kitten haben?
Du weiß das Katzenschnupfen ansteckend ist für andere Katzen und auch den Babys?
Anscheinend nicht, denn sonst hätte die Katze keine Babys.

Ich kann verstehen das man so was mal erleben möchte, aber dann bitte mit einem gesunden Tier.

Und noch was, wir sind hier ein friedliches Forum und meckern hier keinen verbal an.
Jeder kann seine Meinung sagen und auch vertreten, nur der Ton macht die Musik.
Bild
Luna 15.04.2005 † 05.01.2015

Meine Homepage

Benutzeravatar
Mohrle
Mitglied
Beiträge: 612
Registriert: So 24. Jan 2016, 12:21
Sagst du uns deinen Vornamen?: Renate

Re: Drachenblut bei Katzenschnupfen?

#9

Beitrag von Mohrle » Do 28. Jun 2018, 11:04

KittiCat hat geschrieben:
Do 28. Jun 2018, 10:46
Im Übrigen hat jede von den Fünf einen neuen Besitzer und es geht ihnen hervorragend! Was glaubt ihr denn wo eure Katzen herkommen? Bringt die der Storch? ;)
Die Meisten von uns holen sich ihre Katzen aus dem Tierheim,
Wenn du dich echt schlau machen möchtest , dann geh mal in ein Tierheim und helfe dort
eine längere Zeit ... wir waren und sind in Unserer Tierhilfe jedem Dankbar der in seiner
Freizeit Hilfe anbietet .... diese Menschen würden ,wenn sie die traurigen Schiksale kennen
gelernt haben , niemals mehr ein Kitten von einem Vermehrer annehmen. ::?
Liebe Grüße
Renate und Nuri

Unvergessen alle Sternchen
Bild

Benutzeravatar
Mohrle
Mitglied
Beiträge: 612
Registriert: So 24. Jan 2016, 12:21
Sagst du uns deinen Vornamen?: Renate

Re: Drachenblut bei Katzenschnupfen?

#10

Beitrag von Mohrle » Do 28. Jun 2018, 11:09

Hallo Marie :wgirl
Diese Geschichte solltest du kennen, denn auch eins deiner 5 Kleinen könnte das irgendwann sein !!

Wie konntest du nur 

Als ich noch ein Kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich “dein Baby”, und, obwohl ich einige Nippes “killte” wurde ich deine beste Freundin. Wann immer ich etwas “anstellte”, hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: “Wie konntest du!?”, aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt. Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig Zeit für mich. Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen.

Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon.
Von deinem Frühstück gab´s für mich immer was vom Schinken, “aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!” Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.
Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um “Karriere” zu machen.
Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zu lernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht. und freute mich, als du endlich “deinen” Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl.

Ich war glücklich, weil du glücklich warst! Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süßen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne. Deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.

Ich liebte die Kinder, und wurde “Gefangene der Liebe”. Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin. Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell, meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufen lernen an mir fest. Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still.

Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Berührungen, weil deine so selten wurden.
Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.
Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir.

Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes “Ja” zur Antwort und wechseltest dann das Thema. Ich war früher “deine Samtpfote” und bin heute “nur eine Katze”.
Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt.
Du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war. Obwohl einmal ich deine Familie war.

Die Autofahrt machte Spaß, weil auch die Kinder mitfuhren.
Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spaß zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit. Du fülltest Papiere aus und sagtest, das du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde.
Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig. Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn gegenüberstand. Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie “Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!”

Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalität vermitteln wolltest. Zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst, mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab, meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen.
Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen.

Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen, du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen “guten Platz” für mich zu finden. ...Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: “Wie konntest du?”
Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuließ. Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen. Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurück kämest, und mich hier rausholen würdest.

Dass alles nur ein böser Traum gewesen wäre und ich aufwachen würde – bei dir zu Hause.
Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an “meinem” Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte?
Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte?

Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süßen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte. Unbeachtet, von allen übersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf. Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich über einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle.
Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des Loslösens. Mir, der Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog. Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte. Ich schob meinen Kopf in ihre Hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen.
Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hineinfloss. Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:” Wie konntest du?”

Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:” Es tut mir leid!” Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde. Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.
Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein “wie konntest du” nicht an sie gerichtet war.

Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch.
Ich werde immer an dich denken und auf dich warten.
Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalität wiederfährt.
Autor: Jim Willis – Seine Bemerkung zu dieser Geschichte:
………………………………………
Wenn “Wie konntest du” Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt, diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen, in eine Familie zu integrieren, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen
Liebe Grüße
Renate und Nuri

Unvergessen alle Sternchen
Bild

Antworten

Zurück zu „Krankheiten innere“