Wenn der letzte Weg beschritten ist, welche Bestattungsart?

Wenn Katzen in die Jahre kommen... was kann ich noch für meine Katzen tun
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Anshaga
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Re: Wenn der letzte Weg beschritten ist, welche Bestattungsa

#11

Beitrag von Anshaga » Mo 31. Dez 2012, 17:19

Lileas hat geschrieben:Aber ICH brauche das und so sollte es jeder tun, so wie er damit am besten umgehen kann, egal was irgend jemand davon hält und denkt.
Genauso sehe ich das auch...

Schließlich sind die Hinterbliebenen diejenigen, die mit dem Verlust und dem Kummer fertigwerden müssen. Die Verstorbenen juckt es nicht mehr die Bohne. Und auch da gibt es zwischen Mensch und Tier keinen Unterschied...

Als ich vor 15 Jahren meinen Kater Rocco beim TA einschläfern lassen musste, habe ich ihn dort zurückgelassen und ich wünsche mir heute noch, ich hätte es nicht getan.
Meine Gabi habe ich über ein Tierkrematorium einäschern lassen. Es war ein sehr trauriges, aber auch sehr bewusstes Erlebnis, welches ihr absolut gerecht wurde. Ich habe für sie eine Einzelkremierung gewählt, weil ich nicht einen Asche-Mix von fremden Tieren und meiner Gabi zuhause haben wollte.
Sie war in einem sehr schön gestalteten Raum aufgebahrt und die Atmosphäre war einfach beruhigend.

Bei der Einäscherung selbst konnte ich nicht dabeisein (nicht, weil ich nicht durfte, sondern weil ich wirklich nicht konnte). Es war schon schlimm... aber in solchen Einrichtungen trifft man immer auf liebe und mitfühlende Menschen und muss nicht befürchten, "belächelt" zu werden.

Die Überreste meiner Gabi habe ich in einer kleinen Urne mit nach Hause bekommen und wenn Shari ihr eines Tages folgt, dann werde ich es mit ihr genauso handhaben.

Mein letzter Wille wird sein, dass alle Urnen meiner Tiere mit mir in meinem Grab beerdigt werden...
Liebe Grüße
Andrea (mit meinen Sternchen Shari und Gabi für immer im Herzen)

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Joyce&Luna
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Re: Wenn der letzte Weg beschritten ist, welche Bestattungsa

#12

Beitrag von Joyce&Luna » Mo 31. Dez 2012, 17:21

Hallo

Es gibt noch eine Möglichkeit, dass Tier unter die Erde zu bringen.

Man fragt einen Bauer, ob er damit einverstanden ist, das man sein Tier auf ein Wiese beerdigen darf, die nicht für Ackerbau genutzt wird.
Es gibt viele Weisen und ich denke schon das ein Bauer nicht dagegen ein zu wenden hat.

Ich lasse keins meiner Tiere beim TA oder lasse es verbrennen.
Bis jetzt habe ich meine Tiere bei meinem Schwager im Garten vergraben, da ich aber mit ihm nichts mehr zu tun haben will und werde, wird es entweder auf einer Wiese passieren oder ich vergrabe sie im Wald.

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Juga

Re: Wenn der letzte Weg beschritten ist, welche Bestattungsa

#13

Beitrag von Juga » Mo 31. Dez 2012, 19:07

Ich hab es mir nie vorstellen können und auch wenn es für manche lächerlich sein sollte,
aber ich bin froh ,dass Francis hier bei uns ist ....

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jetzt steht auch noch ein Foto von ihr dabei ....
Zuletzt geändert von Juga am Mo 31. Dez 2012, 19:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Gast 55

Re: Wenn der letzte Weg beschritten ist, welche Bestattungsa

#14

Beitrag von Gast 55 » Mo 31. Dez 2012, 19:25

Hallo

Jeder geht mit dem Verlust seine Tieres anders um.Bisher waren wir immer in der Lage unsere Tiere selbst begraben zu können.
Ob ich das eines fernen Tages mit meinen Jungs so angehen werde,ich weiß es im Augenblick wirklich nicht.Wir werden sicher noch einmal umziehen .Da wäre eine Einäscherung das beste.Eine Urne zu hause kann ich mir derzeit nicht vorstellen.
Wobei man das erst beurteilen kann, wenn man in der Situation ist.

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Re: Wenn der letzte Weg beschritten ist, welche Bestattungsa

#15

Beitrag von Hatzeruh`s Mama » Mo 31. Dez 2012, 20:47

Ich finde die Diamantgeschichte auch sehr interessant und kann mir gut vorstellen, mir ein Schmuckstück fertigen zu lassen.

Generell haben wir leider keine Möglichkeit, die Mädels zu beerdigen - deshalb wird es wohl eine Einzelkremierung werden, die Urne stelle ich dann sehr gerne in ein Regal. Ich mag meine Mädels immer bei mir haben, egal, in welcher Form.
Liebe Grüße, Bettina mit

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Re: Wenn der letzte Weg beschritten ist, welche Bestattungsa

#16

Beitrag von Bella » Mo 31. Dez 2012, 23:19

Andrea,so konrtrovers finde ich das Thema nicht.

Man muss auch über solche Dinge sprechen/schreiben können.

Als Kind habe ich meine Tiere mit meinen Eltern auf der Wiese vergraben..mit vielen Tränen..ich hatte noch Stunden an den Gräber geheult und hatte jedes mal ein selbstgebasteltes Kreuz aufgestellt..Aber..danach kam ich nie wieder zum Grab zurück. Ich kann es irgendwie nicht,es ist meine Art so mit der Trauer umzugehen in dem ich es vermeide..Ich ertrage diesen Anblick vom Grab oder Urne gar nicht,irgendwie ist es zu schmerzhaft für mich..

Meine Erfahrungen mit meinen eigenen Tieren:

Meine erste Fellnase musste ich ganz plötzlich und unerwartet gehen lassen,noch viel zu jung,ich war gar nicht bereit dafür mich überhaupt damit auseinander zu setzten oder wollte es auch nicht..

Ich wußte es damals nicht besser als meinen Hund beim TA zu lassen.Mir wurde gesagt, dass er eingeäschert wird und ob ich die Asche zurück haben möchte..Ich wollte nicht..Es war für mich damals schon schwer genug mit dem hinterbliebenen Hund Kimba die selben Wege zu gehen,jeder Baum,jeder Ast,jeder Stein hat mich an ihn errinert und jedes Mal liefen mir die Tränen runter..Und das wochenlang,wenn ich da noch die Asche in der Urne hätte,käme ich wahrscheinlich gar nicht aus dieser Trauer raus oder nicht so schnell.Aber wie gesagt:er war mein erstes Haustier,mein Freund,mein Baby,mein Frechdachs-er war was Besonderes und unsere Beziehung war auch was Besonders.Ich brauche keine Urne oder einen Grab,ich trage meine schöne Errinerungen in mir mit,tief in meinem Herzen :herz .

Bei der Kimba,wußte ich eigentlich schon lange dass dieses unausweichliches Ende irgendwann uns einholt..Ich habe es verdrängt..Wir sind mit ihr(ja sie ist ein Hund DER,aber ich spreche von ihr immer als sie,sie ist für mich eine weibliche Persönlichkeit,nicht wundern) in den letzten 2 Jahren durch die Hölle gegangen.Ein ständiges Auf und Ab.Ich wußte dass ich irgendwann sie gehen lassen muss,aber so einfach war es nicht,nicht so wie ich es mir dachte.Es ist immer wieder schwer loszulassen,sie war auch noch so jung.

Ich habe mir oft überlegt,wie ich es anstelle..und war wieder mal zu feige,sie mit nach Hause zu nehmen. Wir haben damals mit unserem Landhaustierarzt Möglichkeiten durchgesprochen(so gut wie man überhaupt drüber sprechen kann).Sie wieder mitnehmen..ging nicht:wir wohnen ja zur Miete,da wollte ich nicht unbedingt ein 40 Kilo schweren Hund begraben.Also doch Einäscherung.Ich hatte mich gegen Einzelneinäscherung entschieden.Wie gesagt,ich kann damit schlecht umgehen mir Tag für Tag die Urne anzusehen,ich weiß dass ich da mehr trauen würde und evtl auch keine schöne Errinerung der letzten Tagen mit sich tragen würde..Deswegen lies ich sie ganz gehen.Und ich weiß bis heute nicht was es mit der Asche geschehen ist..

Im Rückblick kann ich sagen,dass es mich heute noch sehr quält:ich sehe sie immer noch da beim TA liegen und manchmal möchte ich gar nicht glauben dass sie nicht mehr da ist. Vielleicht wenn ich diese Tüte mit der Asche in der Hand hätte,wäre es für mich vielleicht einfacher über ihr Verlust weg zu kommen..Ich habe auch keine Bindung an einen toten Körper,aber irgendwie im nachhinein wäre es vielleicht besser um den Verlust für mich zu realiesieren.So,höre ich auch heute noch ihr Stönen letzter Tage in meinem Kopf und erwische mich dass ich nachts aufstehen möchte um nach ihr zu sehen..Ah man,jetzt kullern mir doch wieder die Tränen.

Sorry,jetzt wurde es doch zu ausführlich.

Vielleicht kommt es einigen komisch vor,aber ich mache mir auch schon langsam Gedanken wie ich es später(ich hoffe dass es noch lange bis dahin ist) bei Moni machen soll.

Ich denke,ich werde dieses Mal eine Einzeleinäschereung vornehmen und die Asche an einem schönen Ort versteuen oder mal im Garten eine schöne Blume an der Stelle pflanzen. Aber ,wie gesagt,es ist mehr für mich..damit ich den Verlust für mich besser realiesieren kann,damit ich nicht mehr dieses Bild von meinem toten Tier da lassen beim TA vor meinen Augen habe.Ich denke:es ist besser für meine Gewissheit und für Verarbeitung von dem Verlust.
Lieben Gruß
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Mikmo
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Re: Wenn der letzte Weg beschritten ist, welche Bestattungsa

#17

Beitrag von Mikmo » Di 1. Jan 2013, 14:21

Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich meine Katzen im eigenen Garten beerdigen. Die Möglichkeit gibt es nicht, allerdings habe ich immer noch die Hoffnung, dass dieser Tag irgendwann noch einmal kommt.
So habe ich mich auch bewusst für die Einzeleinäscherung entschieden, und ich kann Andrea nur zustimmen, es war ein besonderes Erlebnis, auf das ich leider nicht vorbereitet war. Ich hatte nicht mit dieser "Härte" gerechnet, aber wichtig war auch für mich, dass ich so bewusst Abschied nehmen konnte.

Nun habe ich noch die Urne bei mir. Mein Wunsch wäre genau wie der Andreas, dass ich nämlich irgendwann gemeinsam mit meinen Katzen beigesetzt werde, das ist aber leider noch nicht möglich, kann aber noch kommen.
Die Alternative ist eben eine Beisetzung im eigenen Garten, also auch der Urne.

Für mich ist klar, wenn irgendwann der unweigerliche Tag X kommen wird, wird es wieder solch eine Einäscherung geben.

Den Schmuckgedanken finde ich persönlich ein wenig befremdlich, das käme für mich nicht in Frage.
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Re: Wenn der letzte Weg beschritten ist, welche Bestattungsa

#18

Beitrag von Zauberteufel » Di 1. Jan 2013, 15:09

Unsere Minette haben wir damals im eigenem Garten begraben.
Als dann Merlin starb wußte ich das ich demnächst ausziehen werde.
Komischerweise hatte ich 2 Wochen vorher bei der TÄ eine Karte mitgenommen
...Tiereinäscherung.
Es war Samstag und ich habe dort angerufen, die waren innerhalb von 2 Std da.
Sie waren sehr einfühlsam und haben mir viel Zeit gelassen mich von ihm zu verabschieden. Montags kam dann die Frau mit verschiedenen Urnen ,ich wollte eine Einzeleinäscherung .Ich hätte auch dabei sein können doch die Kraft hatte
ich nicht dazu.
Jetzt hab ich meinen kleinen Zauberer Merlin bei mir in der Wohnung stehen.
Auserdem habe ich noch einen Pfotenabdruck von ihm machen lassen.
Für viele vielleicht lächerlich.
Am wichtigsten ist aber das sie in unseren Herzen sind.
Mein Tier einfach beim TA zu lassen käme nie in Frage.
Ein Schmuckstück daraus machen ...keine Ahnung
Die Asche draussen zu zerstreuen wäre auch noch eine Alternative.


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Liebe Grüße Claudi mit
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Mikmo
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Re: Wenn der letzte Weg beschritten ist, welche Bestattungsa

#19

Beitrag von Mikmo » Di 1. Jan 2013, 16:50

Die Idee mit dem Pfotenabdruck finde ich sehr schön.
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Hatzeruh`s Mama
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Re: Wenn der letzte Weg beschritten ist, welche Bestattungsa

#20

Beitrag von Hatzeruh`s Mama » Di 1. Jan 2013, 17:19

Ich finde die Urnen auf Euren Bildern sehr schön. Sie sind fröhlich und liebevoll gestaltet und auf den ersten Blick fällt gar nicht auf, dass es nicht eine einfache Keramikkatze ist.
Liebe Grüße, Bettina mit

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