Tschuldigung, Ihr zwei - Büro hat mir keine Zeit gelassen, hier reinzuschauen.
Ja, Butter bekommen beide regelmäßig. Allerdings hatte die bisher auch nicht den erhofften Erfolg.
Anlässlich des Kontrolltermins heute für Lotte hab ich Frau Dr. TA nochmal befragt. Sie empfiehlt "Achtung, Tusch:" Sauerkraut.

Sah wohl mein Gesicht und grinste. Einer ihrer Hundepatienten hatte ein Spielzeug gefressen. Ein anderer TA hatte Sauerkraut empfohlen - und das funktioniert wohl tatsächlich. Durch die Fasern soll der "Fremdkörper" umschlungen und so über den Darm abtransportiert werden. Das Sauerkraut muss so lange ausgewaschen werden, bis es nach nichts mehr schmeckt, dann ein wenig zerkleinert und unter das Futter gemischt. Werd ich also morgen mal Sauerkraut kaufen. Schlimmstenfalls bricht sie davon - und spuckt hoffentlich den Haarballen aus - hat sie überhaupt einen ...? Wie auch immer, schaden kann es jedenfalls nicht und einen Versuch ist es wert. Ich werde also berichten, ob ich Gina demnächst Sauerkraut mit Kasseler koche.
Weiter meinte Frau Dr. TA, dass man mit konventionellen Methoden versuchen sollte, die Haare loszuwerden. Sprich: Gegebenenfalls noch mit Kontrastmittel röntgen, um zu schauen, ob überhaupt und wie groß der Fremdkörper ist. Von OP war keine Rede. Also warten wir jetzt nochmal ab. Eine größere Aktion könnten wir ohnehin erst wieder im Urlaub Ende August starten. Bis dahin soll sie noch Zeit bekommen, sich des Störenfrieds auf schonende Weise zu entledigen.