Antibiotika -Anwendungen und Möglichkeiten im Vergleich
Verfasst Sa 18. Aug 2012, 13:19
Antibiotika
Der Name "Antibiotika" leitet sich von "anti" = griechisch für "gegen" und "bios" = griechisch für "Leben" ab.
Wikipedia/Antibiotikum
Diese Gruppe umfasst Wirkstoffe, welche hauptsächlich zur Bekämpfung von Infektionen, beispielsweise Bakterien eingesetzt werden.
Pilze gehören strenggenommen ebenfalls zu diesen Kleinstlebewesen. Gegen sie werden spezielle Antibiotika eingesetzt.
Antibiotika sind Substanzen, die ursprünglich aus lebenden Organismen (z.B. Schimmelpilze) gewonnen wurden.
Heute werden diese meist synthetisch hergestellt. Sie töten Keime ab oder hemmen deren Wachstum.
Antibiotika können als Tabletten oder in flüssiger Form verabreicht oder gespritzt werden.
Manches wird als Trockensubstanz geliefert. Muss also erst zu einer gebrauchsfertigen Lösung aufgelöst werden und ist danach nicht mehr lange haltbar. Ein alsbaldiger Verbrauch daher zwingend.
Viele fragen sich zu Recht:
Sind Antibiotika mit wochenlanger Wirkung sinnvoll?
Nur eine Spritze und das Tier ist für ca. zwei Wochen mit der ausreichenden Menge Antibiotikum versorgt. Kein lästiges Tabletten eingeben, kein Spritzen, kein Vergessen können... für Tier und Halter ein großer Vorteil ,da der Ta-Besuch für diesen Zeitraum entfällt.
Zu bedenken ist jedoch:
Bei einer Resistenzbildung kann nicht zügig auf ein anderes Antibiotikum umgestellt werden, denn der Wirkstoff ist im Körper - egal ob ein Erfolg erzielt werden kann oder nicht.
Man kann jedoch ,da es zwei Klassen von Antibiotika gibt - bakterizid und bakteriostatisch auch nicht einfach ein zweites dazu geben.
Was ist ein Antibiogramm?
Beim Antibiogramm werden die gefundenen Bakterien mit verschiedenen Antibiotika in Berührung gebracht.Hierbei werden auf die Bakterienkolonien kleine ,mit dem jeweiligen Wirkstoff getränkte Blättchen aufgelegt.
Zeigt sich dass das Wachstum der Bakterien gehemmt wird,kann der Wirkstoff eingesetzt werden.
In der Umkehr bedeutet es:Lässt sich nichts erkennen ,sind die Bakterien gegen diesen Wirkstoff bereits resistent und daher wirkunglos.Eine Therapie wäre erfolglos.
Das Antibiogramm verrät welche Antibiotika für die Therapie in Frage kommen und welche aufgrund diverser Resistenzen keinerlei Wirkung mehr zeigen.Somit kann der TA gezielt gegen manche Stämme angehen.
Kann es unter Antibiotikatherapie zu Resistenzen und damit zu Rezidiven kommen?
Der Zeitpunkt, wann auf ein anderes Antibiotikum umgestellt werden kann, ist nicht genau bestimmbar.
Langzeit-Präparate hören mit der Wirkung nicht von einem auf den anderen Tag auf, sondern nehmen langsam ab,schleichen sich aus.
Ich stelle mir die Frage- Wann genau ist die Wirkstoffkonzentration erreicht, die so niedrig ist, dass sie mit einem zweiten Antibiotikum nicht mehr in Wechselwirkung treten kann?
Der Name "Antibiotika" leitet sich von "anti" = griechisch für "gegen" und "bios" = griechisch für "Leben" ab.
Wikipedia/Antibiotikum
Diese Gruppe umfasst Wirkstoffe, welche hauptsächlich zur Bekämpfung von Infektionen, beispielsweise Bakterien eingesetzt werden.
Pilze gehören strenggenommen ebenfalls zu diesen Kleinstlebewesen. Gegen sie werden spezielle Antibiotika eingesetzt.
Antibiotika sind Substanzen, die ursprünglich aus lebenden Organismen (z.B. Schimmelpilze) gewonnen wurden.
Heute werden diese meist synthetisch hergestellt. Sie töten Keime ab oder hemmen deren Wachstum.
Antibiotika können als Tabletten oder in flüssiger Form verabreicht oder gespritzt werden.
Manches wird als Trockensubstanz geliefert. Muss also erst zu einer gebrauchsfertigen Lösung aufgelöst werden und ist danach nicht mehr lange haltbar. Ein alsbaldiger Verbrauch daher zwingend.
Viele fragen sich zu Recht:
Sind Antibiotika mit wochenlanger Wirkung sinnvoll?
Nur eine Spritze und das Tier ist für ca. zwei Wochen mit der ausreichenden Menge Antibiotikum versorgt. Kein lästiges Tabletten eingeben, kein Spritzen, kein Vergessen können... für Tier und Halter ein großer Vorteil ,da der Ta-Besuch für diesen Zeitraum entfällt.
Zu bedenken ist jedoch:
Bei einer Resistenzbildung kann nicht zügig auf ein anderes Antibiotikum umgestellt werden, denn der Wirkstoff ist im Körper - egal ob ein Erfolg erzielt werden kann oder nicht.
Man kann jedoch ,da es zwei Klassen von Antibiotika gibt - bakterizid und bakteriostatisch auch nicht einfach ein zweites dazu geben.
Was ist ein Antibiogramm?
Beim Antibiogramm werden die gefundenen Bakterien mit verschiedenen Antibiotika in Berührung gebracht.Hierbei werden auf die Bakterienkolonien kleine ,mit dem jeweiligen Wirkstoff getränkte Blättchen aufgelegt.
Zeigt sich dass das Wachstum der Bakterien gehemmt wird,kann der Wirkstoff eingesetzt werden.
In der Umkehr bedeutet es:Lässt sich nichts erkennen ,sind die Bakterien gegen diesen Wirkstoff bereits resistent und daher wirkunglos.Eine Therapie wäre erfolglos.
Das Antibiogramm verrät welche Antibiotika für die Therapie in Frage kommen und welche aufgrund diverser Resistenzen keinerlei Wirkung mehr zeigen.Somit kann der TA gezielt gegen manche Stämme angehen.
Kann es unter Antibiotikatherapie zu Resistenzen und damit zu Rezidiven kommen?
Der Zeitpunkt, wann auf ein anderes Antibiotikum umgestellt werden kann, ist nicht genau bestimmbar.
Langzeit-Präparate hören mit der Wirkung nicht von einem auf den anderen Tag auf, sondern nehmen langsam ab,schleichen sich aus.
Ich stelle mir die Frage- Wann genau ist die Wirkstoffkonzentration erreicht, die so niedrig ist, dass sie mit einem zweiten Antibiotikum nicht mehr in Wechselwirkung treten kann?