Vom grenzenlosen zu gesicherten Freigang....Probleme??

Eine zweite oder dritte Katze kommt ins Haus. Bei zu vielen Katzen könnte es Probleme geben oder auch nicht.
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Vom Freigänger zum Katzenknast: Lösungen?

Umfrage endete am So 18. Sep 2011, 22:16

Das wird schon, die gewöhnen sich dran
8
47%
3. Katze ist eine Möglichkeit
0
Keine Stimmen
Lass das mit einer weiteren Katze
5
29%
Mach einfach mehr "Abenteuerspielplätze"
4
24%
Keine Ahnung
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt: 17

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krummbein
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Vom grenzenlosen zu gesicherten Freigang....Probleme??

#1

Beitrag von krummbein » So 11. Sep 2011, 22:16

Hallo, wie Ihr evtl. schon mitbekommen habt, sind meine beiden seit 2 Tagen "eingetütet", sprich es gibt nur noch Ausgang in den abgesicherten Garten.
Vorher stromerten beide in einem weit größeren Areal und hatten Kontakt zu andern Katzen hier im Viertel.
Egal in welcher Form, ob kämpferisch oder spielerisch, diesen Kontakt habe ich Ihnen nun genommen.


Ich fühle mich etwas als Verräter.

Ich habe schon oft mit meinem GöGa darüber diskutiert.

Zum einen ist das Aussperren nun neu und wird benörgelt, zum Anderen waren sie im Winter so gut wie nie draußen.

Zum einen kontakieren sie keine andere Katzen mehr, zum anderen gehen sie nicht mehr über die "Tempo 30" Strasse und haben keine Kampfblessuren.

Letzte Woche ist schon wieder hier eine Katze durch die Strasse umgekommen.

Ich werde definitiv die Katzen nicht mehr aus dem Garten herauslassen.

Aber, was kann ich noch tun, um Ihnen das "Gefängnis" lebenswerter zu gestalten?
Sie waren ja anderes gewohnt...
Ich habe ja beide nicht als Kitten adoptiert, ich denke, beide sind draussen, auf der Strasse, groß geworden.

Bin ich hysterisch? Mache ich mir zu viele Gedanken?
Meine Freundin hat reine Wohnungskatzen, allerdings hat sie beide als Kitten adoptiert und sie waren nichts anderes gewohnt. Ich bin überzeugt, dass es denen supergut geht, seit 2 Jahren sogar mit eingenetzem Balkon.

Ich mache weiter mit clickertraining, aber das sind nur 10-20 min/24h. Mehr geht nicht, dann hauen die ab.

Meine Überlegung war ja schon, eine weitere Katze aufzunehmen.
Aber was ich im Kopf habe, gibt es wahrscheinlich nicht:
Eine Katze (neutrum), die mit Momo kuschelt, mit ihr fangen spielt (obwohl das Barbol auch schon gelernt hat) und mit Barbol rauft. Wenn möglich, in Langhaar...
(man kann ja noch träumen).
Finanztechnisch könnt ich das stemmen.

Aber ist das die Lösung?

Ich bin noch nicht so lange Katzenbesitzer, ich habe zwar in meiner Jugend 2 Kater "gehabt", aber das waren Vollzeitfreigänger bis auf die letzte 2 Jahre bei meinen Eltern. Von daher habe ich keine "Referenzen".

Bitte um Meinungen.
Liebe Grüße,
Susanne

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Re: Von grenzenlosem zu gesicherten Freigang....Probleme??

#2

Beitrag von Coonie » So 11. Sep 2011, 22:25

Elmo hat es ja eben in deinem anderen Thread schon geschrieben und ich fürchte auch, dass es einfach eine ganz schöne Durststrecke wird. Du wirst jede Menge Gemaunze und Genörgel anhören müssen, da mach' dich mal drauf gefasst.

Trotzdem würde ich jetzt erst mal nicht an eine dritte Katze denken. Lass sie sich erst mal ein wenig damit abfinden, dann kannst du da ja immer noch dran denken und den Plan weiter verfolgen. Nicht, dass es jetzt zu viel Stress auf einen Haufen wird, und sie können ja jetzt nicht so weit "wegrennen", wie sie es mit normalem Freigang gekonnt hätten. Also, da wäre ich vorsichtig mit.

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Re: Von grenzenlosem zu gesicherten Freigang....Probleme??

#3

Beitrag von Joyce&Luna » So 11. Sep 2011, 22:32

Gib den beiden Zeit sich daran zu gewöhnen.

Ich denke das wird mit der Zeit, bastel ihnen ein kleine Paradies mit kleinem Teich.

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Re: Von grenzenlosem zu gesicherten Freigang....Probleme??

#4

Beitrag von sopran » Mo 12. Sep 2011, 08:28

ich denke auch, dass das hart wird und du die Nerven behalten musst :lol: Die beiden werden sich zwangsweise irgendwann dran gewöhnen. Es ist ja nicht so, dass sie nun auf einen Balkon eingesperrt werden, euer Garten ist ja schon sehr groß! Und wenn es sich beruhigt, kannst du immer noch über eine weitere katze nachdenken, aber die Unruhe würde ich mir erst einmal ersparen.
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Re: Vom grenzenlosen zu gesicherten Freigang....Probleme??

#5

Beitrag von Xena-Lissy » Mo 12. Sep 2011, 11:25

Susanne von einer dritten Katze würde ich dir momentan abraten, du hast schon 2 wunderbare Katzen. Du kannst da vielleicht dran denken, wenn sich das ganze eingepegelt hat, so im Winter, wenn die beiden verstanden haben das sie nicht mehr in die weite Welt hinaus dürfen.

Es braucht einfach nur Zeit. Der "Knast" ist doch erst ein paar Tage zu und in so kurzer Zeit können sie einfach nicht verstehen, warum sie nicht mehr draußen rumstromern können und ihre Freunde nicht mehr treffen können. Das braucht Zeit, viel Zeit.
Spiele einfach weiterhin in der Anfangszeit viel mit ihnen.

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Re: Vom grenzenlosen zu gesicherten Freigang....Probleme??

#6

Beitrag von Hatzeruh`s Mama » Mo 12. Sep 2011, 13:41

Aufgrund Zeitmangels in aller Kürze:

- abwarten, ist noch zu früh
- Eingewöhnungszeit lassen
- auf keinen Fall im Moment eine dritte Katze

Sorry - bin schon wieder weg.
Liebe Grüße, Bettina mit

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Re: Vom grenzenlosen zu gesicherten Freigang....Probleme??

#7

Beitrag von Rafael » Mi 21. Sep 2011, 16:37

Ich bin zwar noch relativer Katzenneuling, aber meine Beobachtung ist, dass Katzen einfach bemerenswert viel Zeit brauchen, um sich an Aenderungen zu gewoehnen bzw. damit abzufinden, wenn sie Veraenderungen nicht so toll finden.
Und weil sie richtig gut darin sind, ihre Irritation und Unzufriedenheit deutlich zu kommunizieren :zwinkern (uns zu konditionieren de facto), faellt es uns Menschen schwer, nicht gleich Anderungen anzuleihern.

Insofern wuerde ich dasselbe sagen: nicht noch mehr Aenderung (also dritte Katze) und lass ihnen Zeit.

Rafael

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Re: Vom grenzenlosen zu gesicherten Freigang....Probleme??

#8

Beitrag von krummbein » Mi 21. Sep 2011, 23:24

Hallo!
Ich danke Euch für Eure Gedanken zu meinem Thema.

Meine Katzen sind nun seit etwas mehr als 2 Wochen im Garten "gefangen" und ich gönne ihnen den Luxus, noch im Dunklen draussen sein zu dürfen.
Das hatte ich seit Tatzes Tod im November nie wieder gemacht.

Keiner der Beiden hat einen Ausbruchsversuch gewagt. Momo war schon 2 mal auf der Eiche (wo ich sie mit der Leiter wieder runterholen mußte), aber das war wohl nicht als Ausbruch geplant, sondern eher als Ausguck.

Leider hat sie nie gelernt, wie man da wieder runterkommt. Sie versucht es immer falschherum, also mit dem Kopf zuerst.

Da muß ich mir noch mal was überlegen...

Also.
Meine Beiden nörgeln immer noch.

Heute abend, während meines Unterrichtes, war ich versehentlich stinkig auf Barbol, der überhaupt nicht aufhören wollte, herumzujammern.
Ich gab ihm Fresschen, er wollte nicht, nahm ihn auf den Arm, er strampelte sich los, er rannte immer, sich ständig umdrehend, in Richtung Garten. Ich so: "Nein, ich kann jetzt nicht spielen!"

Nach meinem Unterricht dachte ich so, mensch, die Momo hab ich shcon lange nicht mehr gesehen. Ich habe sie also angepielt. Peilsender schlug aus. Ich hab gedacht, die kommt bestimmt gleich, aber sie kam nicht.
Dann rief ich sie und ich hörte (mal wieder) ein klägliches Gejammere aus der Eiche.

Barbol wich mir die ganze Zeit nicht von der Seite.
Nach dem ich sie vom Baum geholt habe, freute er sich wie Mist und fing sofort an, mit Momo Fangen zu spielen.
Ich weiß es nicht wirklich, aber möglicher Weise wollte Bobbl mir das mitteilen, als er so gemault hat.
Wer weiß, kann aber auch sein, dass ich das "schön" als Mensch hereininterpretiere.

Wir werden es nie erfahren, ist aber ein schöner Gedanke.

Den Katzenturm nehmen die Beiden seit ein paar Tagen freiwillig an. Die ersten Fotos davon waren gestellt, wir haben sie einfach dareingesetzt :oops: .

Ansonsten:
seit kurzen weichen uns die Beiden nachts nicht von der Seite. Barbol schläft entweder auf dem Wäschekorb oder auf der Fensterbank im Schlafzimmer, seit 3 Tagen wagt er sich ganz früh morgens auch auf mein Fußende.

Momo pennt hingegen entweder im Badezimmer nebenan in ihrer heißgeliebten Heizungshängematte oder im Filzkörbchen auf dem Flur, kommt aber auch frühmorgens freiwillig zu mir auf den Bauch gekrabbelt um ihre Ohren durchkneten zu lassen, um dann in meiner Kniekehle unter der Bettdecke zu verschwinden.
Das hat sie sonst das letzte Mal nach Tatzes Tod gemacht (bis zum Eintreffen von Barbol im Dezember).

Es ist also nicht alles negativ und "nervig".

Trotz alledem denke ich, dass ich IRGENDWANN noch mal über eine weitere Katze nachdenke.
Nicht heute, nicht morgen und auch nicht nächste Woche.
Ich weiß, was EINE Katze kosten kann (nicht bzgl. Kaufpreis, ich habe dieses Jahr wirklich aufgegeben, mir Rechnungen geben zu lassen), ich kann es auch im schlimmsten Falle stemmen, wenn alle schlimm krank sein sollten.

Vielleicht gibt es ja diese Katze, die mit Barbol rauft und mit Momo kuschelt (und vielleicht auch auf Dosis Schoß sich wohl fühlt).
Ich bin zuversichtlich, ich hab nach Momo fast 5 Monate gesucht und die Zusammenführung hat 24 h gedauert, bis sie gekuschelt haben.


Vielen Dank für Euer "Bremsen",
Eure
Susanne

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Re: Vom grenzenlosen zu gesicherten Freigang....Probleme??

#9

Beitrag von Joyce&Luna » Sa 24. Sep 2011, 18:20

Nun sind ja wieder ein paar Tage vergangen und ich bin nicht up to Date, also wie sieht die Lage aus?

Wenn nicht schon geschehen, könntest du an der alten Eiche eine Katzentreppe basteln so kann sie diese auch wieder verlassen.

Anke
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Luna 15.04.2005 † 05.01.2015

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Re: Vom grenzenlosen zu gesicherten Freigang....Probleme??

#10

Beitrag von krummbein » Sa 24. Sep 2011, 23:27

Joyce&Luna hat geschrieben:Nun sind ja wieder ein paar Tage vergangen und ich bin nicht up to Date, also wie sieht die Lage aus?

Wenn nicht schon geschehen, könntest du an der alten Eiche eine Katzentreppe basteln so kann sie diese auch wieder verlassen.

Anke
Also, heute sind wir bei Tag 21 angekommen.
"Wir" nörgeln immer noch.

Ich Egoist (so wurde ich quasi in einem anderen Forum betitelt) nehme das Nörgeln wahr und ich versuche immer, wenn ich Zeit finde, die beiden zu bespaßen.

Ich habe die Materialien für das Katzenklettergerüst gekauft und ich hoffe, das nächste Woche aufstellen zu können.

Bezüglich der Eiche weiß ich noch nicht so recht, was ich da anbringen kann.
Sie sitzt immer so auf 4-5m Höhe... eine Katzentreppe bis in die Höhe würde ich gerne anbringen, aber wie soll die aussehen? Bin da momentan sehr einfallslos...

Liebe Grüße,
Susanne

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