Grosse Waltham Studie

Allgemeine Fragen und Antworten zur Ernährung von Katzen
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elmo
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Grosse Waltham Studie

#1

Beitrag von elmo » Do 14. Apr 2011, 14:14

Hallo,

hier ist ein Artikel über eine neue Studie, die von Waltham durchgeführt wurde:

http://www.petfoodindustry.com/News/Res ... _prey.html

"The research, carried out over a two-year period at the Waltham Centre for Pet Nutrition, demonstrated that cats have an intake target that equates to approximately 52% of their daily calorie intake from protein, 36% from fat and 12% from carbohydrate."

(Die Studie, die über eine 2jährige Periode im Waltham Center für Haustierernährung durchgeführt wurde zeigt, dass Katzen eine "Ziel-Einnahme" bei derungefähr 53% ighres täglichen Kalorieninputs über Protein, 36% über Fett und 12% über Kohlenhydrate gedeckt werden.)

Für mich sehr interessant, da die Lehrmeinung eigentlich ist, dass Katzen da nicht ordentlich auswählen können. Hier hat man aber einen "Bios" verhindert indem die Futtersorten die zur Auswahl standen wohl alle sehr ähnlich schmeckten, zudem die Katzen die das Trockenfutter testeten schon mit Trockenfutter "abgesetzt" und diejenigen die Nassfutter testen sollten dann mit Nassfutter von der Muttermilch entwöhnt.

Ich muss mal schauen ob ich irgendwann den vollständigen Artikel bekomme, denn mich würde schon interessieren obs überhaupt die Möglichkeit gab noch unter diese 12% Kohlenhydrate zu kommen.

Edit: hier ist der ganze Artikel zu finden:
http://jeb.biologists.org/content/214/6 ... l.pdf+html
(wobei mir beim Übefliegen spontan aufgefallen ist, dass ich ihn jetzt erst mal nicht lesen möchte...)

Liebe Grüße
Andrea

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Christiane 57

Re: Grosse Waltham Studie

#2

Beitrag von Christiane 57 » Do 14. Apr 2011, 16:34

Hallo Andrea

Ich hatte dies gelesen und möchte es eigentlich an Hand meiner beiden bestätigen..
Wobei sie auch 3 Sorten Trofu und 2 Sorten Nafu täglich zur Verfügung haben.Bei Nüssle gibt es noch roh dazu.

In der Natur wird sich die Katze instinktiv mit der richtigen Menge abdecken.

Hauskatzen bevorzugen auch heute noch einen Speiseplan, dessen Nährstoff-Zusammensetzung der von Mäusen oder Vögeln entspricht. Experimente bei denen die Tiere zwischen Futterarten mit verschiedenem Gehalt an Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten wählen konnten,verdeutlichten dies.
Die Katzen bedienten sich dabei an den verschieden Futterquellen - offenbar, um die optimale Nährstoffmischung zusammenzustellen

Adrian Hewson-Hughes und seine Kollegen untersuchten das Fressverhalten an über hundert Tieren über drei Jahre hinweg. Bei den Fütterungs Versuchen hatten die Katzen drei Fressnäpfe zur Auswahl, die mit unterschiedlichem Futter gefüllt waren. Die Sorten unterschieden sich dabei in ihrem genau vordefinierten Gehalt an den drei Hauptnährstoffen. Die Forscher werteten für ihre Analysen die aufgenommenen Mengen aus und bestimmten die Nährstoffgehalte.

Die Analyse offenbarte keine klare Vorliebe der Tiere für eine bestimmte Futterart - vielmehr fraßen die Katzen mal hier etwas und mal da etwas. Die Mischung des Katzenmenüs war jedoch immer etwa gleich: Die Tiere fraßen 26 Gramm Protein, 9 Gramm Fett und 8 Gramm Kohlenhydrate.

KLICK

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elmo
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Re: Grosse Waltham Studie

#3

Beitrag von elmo » Do 14. Apr 2011, 19:33

Hallo,

ich grübel die ganze Zeit über diese Futter"wahl" denn eigentlich wird in der Regel von Katzen "behauptet" dass sie eben nicht Futter auswählen um bestimmte Nährstoffmengen aufzunehmen. Da man, wenn man ganze Beutetiere frisst eben schöne "Fertigpacks" bekommt die immer optimal zusammen gesetzt sind.

Dass Hunde das können scheint mir irgendwie wahrscheinlicher, und wir als Omnivoren können das natürlich auch aber wozu sollten Katzen das können?

Ich versteh das irgendwie grade nicht.

Liebe Grüße
Andrea
mit Katzen die fast immer das fressen was sie bekommen - es gäbe aber auch NIEMALS drei verschiedene Trockenfuttersorten zur freien Auswahl, ebensowenig mehrere Nassfuttersorten...

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Christiane 57

Re: Grosse Waltham Studie

#4

Beitrag von Christiane 57 » Do 14. Apr 2011, 19:49

Ich hatte hier gelesen
KLICK
wobei ich ja auf deine Studie zurückkomme

Katzen ziehen aus dem täglichen Angebot von sowohl Trocken- als auch Feuchtnahrung den größten Nutzen. So erhalten sie moderate Mengen an Kohlenhydraten, ausreichend Feuchtigkeit, optimieren ihre Kalorienaufnahme und die tägliche Zahnhygiene wird optimal unterstützt", so Dr. Cornelia Ewering, Tierärztin und Ernährungsexpertin bei Mars Petcare, Verden.

Empfehlung der Expertin: Kombinieren Sie über den Tag verteilt beide Futtersorten miteinander! Denn die Erfahrung von Mars Petcare und die Ergebnisse jahrelanger Forschungsarbeit haben gezeigt, dass die Mischfütterung für eine eiweißreiche und kohlenhydratarme Ernährung sorgt – genau das, was eine Katze instinktiv bevorzugt.


So gesehen liege ich mit meinem etwas lockeren Fütterung Angebot sicher richtig.

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