Was nicht zwischen die Pfoten kommen sollte

Sicherheit rund um die Katze. Kippschutz, Halsbänder usw.
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Christiane 57

Was nicht zwischen die Pfoten kommen sollte

#1

Beitrag von Christiane 57 » Sa 12. Feb 2011, 18:13

Unsere Süßen sind sehr neugierig und daher von manchem fernzuhalten.
Viele Dinge, die für uns schön, hilfreich ,oft auch sehr lecker sind, sind für Katzen nicht genießbar oder sogar giftig.

Dazu gehören sehr viele Zimmerpflanzen,Schnittblumen,ebenso Zwiebelgewächse
KLICK

Alle Zwiebelgewächse, hierzu gehört auch der vielfach empfohlene Knoblauch-der gerne in Verbindung gegen Zecken vorgebracht wird-gehören weder roh noch gekocht ins Futter unserer Katzen Die enthaltenen Allicine KLICK können die sog. Heinz-Körper-Anämie
KLICK auslösen.
Hierbei kommt es zu Verklumpungen des Hämoglobins in den roten Blutkörperchen, die so ihre Funktion verlieren, und bei Katzen auch nicht über die Milz ausgefiltert werden können

Schokolade enthält das für Katzen und Hunde giftige Theobromin KLICK. Es reichert sich im Körper an und kann nicht abgebaut werden. Je dunkler die Schokolade, desto gefährlicher, schon kleine Mengen können Vergiftungen hervorrufen.

Trauben und Rosinen sind für Katzen ebenso nicht geeignet, kleine Mengen können zu Nierenversagen führen.

Rohes Schweinefleisch kann mit dem Aujeszky-Virus infiziert sein, der sog. Pseudowut, für den Menschen ist er ungefährlich, Tiere erkranken an einer Gehirn- und Rückenmarksentzündung. Die Krankheit ist unheilbar und die Tiere sterben schon nach wenigen Tagen.

Schweinefleisch sollte deshalb nur gekocht gegeben werden, bei Erhitzung auf mindestens 70°C über mehrere Minuten ,wird der Erreger abgetötet.

Medikamente für den humanmedizinischen Bereich sind für Katzen oft giftig.
Daher nicht eins zu eins auf das Tier übertragen,sondern den Rat des Ta einholen.
Selbstbehandlung, auch mit 'harmlosen' Mitteln wie Aspirin, Paracetamol u.ä., kann für Katzen tödlich ausgehen.

Selbst Teebaumöl ist nicht zur Behandlung von Katzen geeignet
Durch den Gehalt an Terpenen und Phenolen sind Teebaumöl und viele andere ätherische Öle (Thymian -, Oregano – und Zimtöle) für Katzen toxisch. Katzen können durch die fehlende Fähigkeit zur Glucuronidierung (Verstoffwechselung) diese Verbindungen nur sehr langsam ausscheiden (1, 2, 3, 6), die Inhaltsstoffe des Teebaumöls reichern sich im Körper der Katze an, es kommt zur Vergiftung. Selbst wenn Tierbesitzer ihren Katzen nur wenige Tropfen Teebaumöl zur Flohbekämpfung auf das Fell tropfen, so können die Katzen doch bei der Fellpflege toxische Mengen aufnehmen und erkranken.

Ebenso andere ätherische Öle und Medikamente, die Alkohol enthalten.

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Christiane 57

Gefahr im Winter

#2

Beitrag von Christiane 57 » Sa 12. Feb 2011, 19:00

..Anita(Karthaeuser1) hatte es an anderer Stelle bereits angesprochen

sind Frostschutzmitteln .In vielen ist das tödliche Nierengift Ethylenglykol enthalten. Ethylenglykol kann bereits ab einer Dosis von 1,5 ml/kg Körpergewicht tödlich wirken – dies entspricht einer Menge von nur 6 ml für eine 4 kg schwere Katze. Ethylenglykol kann leider auch über die Haut in den Organismus gelangen . Es kann also schon gefährlich werden, wenn die Katze durch verschüttetes Frostschutzmittel läuft.

Die ersten Symptome einer Ethylenglykolvergiftung sind Müdigkeit, Schwäche, Teilnahmslosigkeit und Anfälle.
Daher sollte bei diesen Verdachtsmomenten der Gang zum Ta führen.

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Christiane 57

Re: Was nicht zwischen die Pfoten kommen sollte

#3

Beitrag von Christiane 57 » Sa 12. Feb 2011, 19:49

Plastiktüten sind wegen der Henkel gefährlich.Diese zumindest aufschneiden ,bzw. da es manche Katzen zum markieren animiert,besser gleich wegräumen.
Bänder ,Spielangeln um auf der sicheren Seite wegen Erdrosselungsgefahr zu sein,besser nicht unbeaufsichtigt liegen lassen.

Abgeschaltete,noch heiße Herdplatten sichern ,da hier schnell mal die Pfötchen verbrannt werden können.

Waschpulver,Weichspüler,Toilettenreiniger,Düngemittel in Gießkanne oder Vase nicht zugänglich machen

Nahezu alles im Haushalt ist wie bei einem Kleinkind zu sichern.

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