Gedanken zum Thema Fütterung

Allgemeine Fragen und Antworten zur Ernährung von Katzen
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Joyce&Luna
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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#11

Beitrag von Joyce&Luna » So 6. Mär 2011, 13:50

Meine haben Rund um die Uhr TroFu stehen. Meine fressen auch überwiegend nur TroFu.
Der einzige der TroFu nur ganz selten mal frisst, ist Loui. Joyce geht gar nicht ans NaFu, Luna nur wenn sie lust hat. Jay nimmt frisst mit Loui mal zusammen was, aber mehr TroFu.

Rohes Fleisch mögen Joyce,Luna und Jay nicht so gerne. Vielleicht 2-3 Brocken und das am besten Mundgerecht. Loui steht da mehr drauf und er bekommt es auch.
Joyce kann ich absolut nicht dazu bewegen NaFu zu fressen, habe da so einiges schon ausprobiert, es war für sie eine Qual uind für mich auch.
Also gebe ich meinen Katzen das was sie mögen und wollen.
Zu dick ist keiner.... na gut Loui ein bisschen, aber ansonsten sind alle normal genährt.

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Maya&Mia
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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#12

Beitrag von Maya&Mia » So 6. Mär 2011, 18:37

Ich habe hier auch eine Dame hier,und zwar ist das meine Maya.
Sie frisst nur TF und das schon seid sie klein ist.
Seid einiger Zeit frisst sie morgens und abends ein kleines bisschen NF,aber auch nur ein ganz bestimmtes.
Ich habe wirklich alles probiert,sie auf NF umzustellen aber das ging echt nach hinten los.
Sie hat mir alles verweigert und das ist ja nicht in meinem Sinne.
Maya ist auch teilweise sehr beleidigt gewesen,war nicht mehr meine Schmusekatze und hat sich zurückgezogen,weil sie nicht ihr Lieblings-TF bekommen hat.
Sie bekommt ihr Tf weiter,denn ich möchte sie wirklich nicht quälen und in meinen Augen war das eine Qual für sie.
Ich muss aber auch sagen,das Maya wirklich viel trinkt und damit kann ich leben.

Mia ist eine Katze,die nur NF mag.
Da auch nur eine bestimmte Sorte,aber das macht ja nichts.
Sie liebt auch wahnsinnig rohes Fleisch,was sie auch so 2x die Woche bekommt.
Sie rührt keinen einziges Stück vom TF an,auch nicht die Leckerchen die nach TF aussehn.
Muss sie ja auch nicht.

Jede Katze hat seinen eigenen Geschmack,wie wir Menschen halt auch.
Ich habe es jetzt aufgegeben,meine Maya zwingend umzustellen.
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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#13

Beitrag von Miuaa » Mo 7. Mär 2011, 07:42

Christiane 57 hat geschrieben:Sandra,
da lese ich und komme nie zu einer optimalen Lösung.
Es gibt in dieser Richtung so vieles und doch fragt man sich immer wieder.was ist das beste für mein Tier.
Und meine mögen ToFu sehr... :roll:
Zudem,was ja gut ist, der Nüssle nicht zunimmt und Janis sich Gewichtsmässig auch
eingependelt hat.
Sie haben den ganzen Tag die Möglichkeit etwas zu futtern und waren in all den Jahren außer Verletzungen durch Kampf usw. nicht krank.Die Jungs werden im April 6 Jahre alt.

Wobei meine andern beiden bis ins hohe Alter (Micky knapp 20 Jahre ,Cleo durfte 18 Jahre alt werden ) auch außer Altersbeschwerden kaum etwas hatten.

Und ich habe die Fütterung nicht sehr verändert.


Aber das bedeutet doch, dass die Art und Weise, wie Du fütterst für Deine Katzen genau richtig ist, sonst wären sie ja vermutlich nicht so gesund.

Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen Bericht von Stiftung Warentest gelesen, in dem es hieß, dass man seine Katzen mit Trofu gesund ernähren könne, wenn sie genug trinke und nicht zu dick sei.

Joyce&Luna hat geschrieben:Meine haben Rund um die Uhr TroFu stehen.


Das mache ich halt nicht, weil bei Mehit anscheinend kein natürliches Sättigungsgefühl mehr vorhanden ist. Der Grund liegt vermutlich in ihrer mir unbekannten Vorgeschichte.

Maya&Mia hat geschrieben:Sie bekommt ihr Tf weiter,denn ich möchte sie wirklich nicht quälen und in meinen Augen war das eine Qual für sie.
Ich muss aber auch sagen,das Maya wirklich viel trinkt und damit kann ich leben.


Warum sollte man seine Katzen auch zwingen, wenn es ihnen gut geht. Ich habe mal versucht, unseren Bio-Futter unterzujubeln. Tja, der Großteil wurde Tierheimspende. Katzen können sowas von stur sein!

Gruß,

Sandra
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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#14

Beitrag von Christiane 57 » Mo 7. Mär 2011, 08:10

Guten Morgen Sandra,
Aber das bedeutet doch, dass die Art und Weise, wie Du fütterst für Deine Katzen genau richtig ist, sonst wären sie ja vermutlich nicht so gesund.


Das frage ich mich seit Jahren.War oder ist es Glücksache,hat es einen anderen Hintergrund?
Cleo kam aus dem Pferdestall,die Micky von der Straße...die Jungs stammen vom Züchter..

Wobei mir hier eines auffällt.....der Nüssle hält sein Gewicht seit mind. 4 Jahren.Janis hingegen hat im Laufe der Zeit etwas zugenommen,was sich auf den Winter immer mehr zeigt.Im Frühjahr /Sommer speckt mein Bärchen ab.
Bei gleicher Fütterung und freiem Zugriff aufs Futter,wobei ich natürlich das Nafu dazugebe ,Trofu steht.

Hieße so gesehen, es sollte und wird gute und schlechte Futterverwerter zu geben.
Dazu noch zu untertrennen in Freigänger/ reinen Hauskatzen.

Ist die Futtermittel Industrie in der Lage,dies alles so mit einzubeziehen?
Es gibt so viele Arten an Futter.

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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#15

Beitrag von Miuaa » Mo 7. Mär 2011, 11:09

Christiane 57 hat geschrieben:Hieße so gesehen, es sollte und wird gute und schlechte Futterverwerter zu geben.
Dazu noch zu untertrennen in Freigänger/ reinen Hauskatzen.


Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es ähnlich wie beim Menschen ist. Ich bin z.B. ein extrem guter Futterverwerter, bei mir setzt alles an, während mein Mann essen kann, was er will, und nicht zunimmt. Wahrscheinlich ist eine Mischung aus anerzogenem Essverhalten und genetischer Disposition.

Christiane 57 hat geschrieben:Ist die Futtermittel Industrie in der Lage,dies alles so mit einzubeziehen?


Tja, ist das denn ihr Interesse? Bei dem Stiftung Warentest-Bericht, den ich oben erwähnt habe, war ein großer Kritikpunkt, dass die Fütterungsempfehlungen sehr oft zu hoch waren. Das dient natürlich den Herstellern, weil sie mehr Futter verkaufen, aber nicht den Katzen, die dadurch dick werden.

Die Verantwortung bleibt wohl bei den Dosis hängen: Die Katze so füttern, dass sie gesund und fit bleibt.

Gruß,

Sandra
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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#16

Beitrag von Christiane 57 » Mo 7. Mär 2011, 11:34

Tja, ist das denn ihr Interesse? Bei dem Stiftung Warentest-Bericht, den ich oben erwähnt habe, war ein großer Kritikpunkt, dass die Fütterungsempfehlungen sehr oft zu hoch waren. Das dient natürlich den Herstellern, weil sie mehr Futter verkaufen, aber nicht den Katzen, die dadurch dick werden.

Die Verantwortung bleibt wohl bei den Dosis hängen: Die Katze so füttern, dass sie gesund und fit bleibt.


Hallo Sandra,das ist der Knackpunkt
..und bei dieser doch weit reichenden Palette an Futtermitteln für den Besitzer schwer.
Zumal es doch meist bei einer Krankheit zum tragen kommt,bzw. da die Fütterung gerne in Frage gestellt wird.

Lieben Gruß
Christiane

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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#17

Beitrag von Miuaa » Mo 7. Mär 2011, 18:21

Christiane 57 hat geschrieben:Zumal es doch meist bei einer Krankheit zum tragen kommt,bzw. da die Fütterung gerne in Frage gestellt wird.


Hallo Christiane,

aber es stellt sich die Frage, wie ausschlaggebend die Ernährung für eine Erkrankung ist und wie viel die Forschung darüber weiß.

Als mein Sohn auf die Welt kam, habe ich mich intensiv mit Babykost auseinandergesetzt. Weil er erblich vorbelastet ist, was Allergien betrifft, sollte er allergenarm ernährt werden. Die damaligen Empfehlungen lauteten: im 1. Lebensjahr keine Kuhmilch, kein Fisch, keine Eier, keine Tomaten oder andere Lebensmittel, damit das Immunsystem nicht allergisch darauf reagiert.

Heute, nur 3 Jahre später, lauten die Empfehlungen ganz anders: Man soll möglichst früh damit anfangen, die o.g. Lebensmittel zu geben, damit das Immunsystem des Babys sich daran gewöhnt.

Obwohl wir der alten Empfehlung gefolgt sind, ist unser Sohn allergiefrei. Bei ihm ist die Ernährung also kein krankmachender Faktor gewesen.

Auf dem Gebiet der Katzenernährung wird vermutlich wesentlich weniger geforscht als zur Ernährung des Menschen und trotzdem ist bei letzterer der Weisheit letzter Schluss auch noch nicht erreicht.

Mit den Katzen halte ich es so, dass ich möglichst nicht nur eine Marke füttere, sondern mehrere, um die Dezite eines Futter auszugleichen. Ich kaufe nur noch Futter, das meine Katzen auch fressen und nicht unbedingt das, was ich gut finde. Trofu gibt es nur wenig aufgrund der Gewichtsprobleme von Mehit.

Außerdem kommen die Katzen einmal im Jahr zum Check zum Tierarzt und werden regelmäßig entwurmt.

Und ich hoffe, dass sie das möglichst lange gesund erhält.

Gruß,

Sandra
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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#18

Beitrag von Christiane 57 » Mo 7. Mär 2011, 18:34

Hallo Sandra,
so sollte man es auch beibehalten.
Da die Zusammensetzung der Futtermittel immer etwas differenzieren,..."sollte " hierbei ausgeglichen werden.

Wir haben hier ständig zig Futtersorten im Angebot..u.A. mit aus dem Grunde, da es den Herren nicht immer >wie gewünscht
Wobei ich mich eigentlich frage ,hat Maus / oder Vogel als Nahrung so ein breites Geschmackspotential ?
Alles Notwendige scheint ja vorhanden.
Bei Barfern meine ich gibt es weniger kranke Tiere.Ist evtl. auch eine Überlegung wert.

Zudem scheint das Konsumdenken übertragen zu werden,finde ich.Wobei ich mich da ebenso dazu zählen darf.

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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#19

Beitrag von Miuaa » Mo 7. Mär 2011, 20:01

Hallo Christiane,

Christiane 57 hat geschrieben:Wir haben hier ständig zig Futtersorten im Angebot..u.A. mit aus dem Grunde, da es den Herren nicht immer >wie gewünscht
Wobei ich mich eigentlich frage ,hat Maus / oder Vogel als Nahrung so ein breites Geschmackspotential ?


Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Bei uns ist es auch so, dass eine Sorte eine Zeitlang der Renner ist und plötzlich völlig ignoriert wird. Setzt ich es nach ein paar Wochen/Monaten wieder vor, geht es wieder. Ich kann mir irgendwie aber nicht vorstellen, dass Katzen mal den Geschmack an "Maus" verlieren.

Ob das auch mit dem Überangebot zu hat? Als unser Kater uns zulief, war er völlig ausgehungert und fraß alles. Nach ein paar Monaten hatte er sich die Mäkeligkeit bei den Damen abgekuckt und fraß auch nur noch bestimmte Sorten.

Christiane 57 hat geschrieben:Bei Barfern meine ich gibt es weniger kranke Tiere.Ist evtl. auch eine Überlegung wert.


Ja, aber liegt das nur an der Fütterungsform oder daran, dass Barfer sich besonders intensiv mit ihren Tieren beschäftigen und sie einfach auf die Gesundheit ihrer Tiere sehr sorgfältig achten und sie optimal tierärztlich versorgen lassen? Ich bin beim Barfen ein wenig skeptisch, weil so viele Nahrungsergänzungsmittel notwendig sind, um diese Art der Fütterung überhaupt für Katzen geeignet zu machen. Aber der Vorteil ist natürlich, dass man genau weiß, was im Napf landet, beim Industriefutter ist das nicht der Fall.

Christiane 57 hat geschrieben:Zudem scheint das Konsumdenken übertragen zu werden,finde ich.Wobei ich mich da ebenso dazu zählen darf.


Geht mir genauso. Katzenfutter wird definitiv für die Dosis designt, zum Teil mit abstrusen Zügen. Vor kurzem habe ich mal "Saftige Stücke mit Kalb und zartschmelzendem Käse in einer mediterranen Tomaten-Sauce" gekauft. Das klingt ja nicht von ungefähr wie von der Speisekarte beim Italiener nebenan. Meine Katzen hätten auf die mediterrane Tomaten-Sauce sicher verzichten können.

Gruß,

Sandra
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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#20

Beitrag von Christiane 57 » Mo 7. Mär 2011, 20:59

Hallo Sandra

Ich kann mir irgendwie aber nicht vorstellen, dass Katzen mal den Geschmack an "Maus" verlieren.
Ob das auch mit dem Überangebot zu hat?


Ich denke schon,es ist überall nachzulesen.
Eine Katze sollte möglichst nicht hungern und genügend Flüssigkeit aufnehmen.
Tja wenn einer hier nichts futtert,sehen wir uns im Geiste schon beim Ta.
Ist sicherlich etwas überspitzt ausgedrückt,jedoch im Ansatz sicherlich richtig.

Ich bin beim Barfen ein wenig skeptisch, weil so viele Nahrungsergänzungsmittel notwendig sind, um diese Art der Fütterung überhaupt für Katzen geeignet zu machen


Man muss sich da einlesen und schon einhalten ,sonst sind Mangelerscheinungen gegeben .
Wenn man es richtig macht ist es denke ich -die beste ,natürliche Ernährung ,trotz notwendiger Zusätze.

dass Barfer sich besonders intensiv mit ihren Tieren beschäftigen und sie einfach auf die Gesundheit ihrer Tiere sehr sorgfältig achten und sie optimal tierärztlich versorgen lassen

Nein ,ich denke nicht,es ist wenn man sich auskennt etwas mehr Arbeit ,reicht aber dafür da eh mehr verarbeitet und eingefroren wird ,länger.Klar der Zeitaufwand ist höher,ist es jedoch schon wert.Wie gesagt nur bei richtiger Anwendung der Supplemente
Was den TA betrifft ,denke ich die brauche diesen eher weniger.

Ich für mich halte es so ,Nüssle bekommt 1-2 x die Woche eine Ration roh und sollte er eine Maus erwischen ,schadet es eh nicht.
Dazu noch Nafu und Trofu , ich denke er ist abgedeckt. Und Janis ebenso.

Katzenfutter wird definitiv für die Dosis designt, zum Teil mit abstrusen Zügen. Vor kurzem habe ich mal "Saftige Stücke mit Kalb und zartschmelzendem Käse in einer mediterranen Tomaten-Sauce" gekauft.


Das klingt ja nicht von ungefähr wie von der Speisekarte beim Italiener nebenan. Meine Katzen hätten auf die mediterrane Tomaten-Sauce sicher verzichten können.


Mein mögen so etwas eh nicht.Ich hatte natürlich zu Testzwecken auch diese Sorten gekauft.
Die beiden haben es beschnuffelt,mich angeschaut mit einem Blick"kannst selbst essen "
und sind abgezogen.

So ein Vielfalt ist finde ich nicht notwendig ,wobei es die Futtermittelindustrie anders sieht.

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