Gedanken zum Thema Fütterung

Allgemeine Fragen und Antworten zur Ernährung von Katzen
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Christiane 57

Gedanken zum Thema Fütterung

#1

Beitrag von Christiane 57 » Sa 27. Nov 2010, 13:55

Trockenfutter oder Nassfutter für die Katze?

Diese oder ähnliche Fragen hat sich sicher jeder schon einmal gestellt, der eine Katze hat, denn es sollte unser Ziel sein, die Haustiere möglichst artgerecht und gesund zu ernähren.

Das Hauptziel eines jeden Tierbesitzers sollte es sein, seinem Tier die Nahrung zu bieten, die es in der Natur auch fressen würde bzw. eine Nahrung zu verfüttern, die den normalen Fressgewohnheiten in freier Wildbahn sehr nahe kommen.

Hierbei ist zu beachten, dass das Futter egal ob Trockenfutter oder Nassfutter für die Katze keine sogenannten Lockstoffe oder auch chemische Zusätze enthält, die dem Tier auf lange Sicht schaden könnten, denn ist die Katze gesund und munter, ist dies auch für den Katzenhalter immer ein Grund zur Freude.

Der Unterschied zwischen Feucht -und Trockenfutter liegt in erster Linie im Wasseranteil, ,so dass bei der Fütterung mit Trockenfutter unbedingt darauf geachtet werden sollten, das die Katze ausreichend Wasser zu sich nimmt.



Zusammensetzung von Katzenfutter


Futteranalysen

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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#2

Beitrag von Christiane 57 » Mi 9. Feb 2011, 13:29

Ich stelle um nichts zu verfälschen hier etwas für Interessierte zur Info ein
KLICK

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Zucker in Katzennahrung: Ist das schädlich?

#3

Beitrag von Christiane 57 » So 6. Mär 2011, 08:03

Zucker in Katzennahrung: Ist das schädlich?


Die Rolle von Zucker in der Ernährung der Katze unter Berücksichtigung der
Ernährungsevolution, des Stoffwechsels und des Ernährungsverhaltens .

Was ist dran an der Vermutung, dass
Zucker zu Tiernahrung zugesetzt wird, um deren Akzeptanz zu verbessern?

In der Tierernährung und im Rahmen der Kennzeichnung von Futtermitteln ist der Begriff Zucker streng bezogen auf Sukrose.
Hierbei handelt es sich um ein aus Glukose- und Fruktoseuntereinheiten zusammengesetztes
Disaccharid KLICK Die am weitesten verbreitete Form der Sukrose ist die des Kristall- oder
Haushaltszuckers, der im Wesentlichen durch Extraktion aus Zuckerrüben und Zuckerrohr
hergestellt wird.

Monosaccharide KLICK (z. B. Glukose, Fruktose) und Disaccharide (z. B. Sukrose, Laktose)
werden im allgemeinen Sprachgebrauch mit den Sammelbegriffen Zucker oder einfache
Kohlenhydrate bezeichnet.

Während einfache und komplexe Kohlenhydrate im Dünndarm verdaut werden , unterliegen in der Nahrung enthaltene Fasern je nach Typ einer unterschiedlichen
weiteren Verdauung und Verstoffwechslung. So werden lösliche Fasern auf dem Wege der
Fermentation im Dickdarm verdaut, während unlösliche Fasern ausgeschieden werden und
als Ballaststoffanteil zum Volumen des Kotes beitragen.

Katzen verzehren in ihrem natürlichen Lebensraum proteinreiche
Beutetiere mit moderatem Fettgehalt und geringem Zucker- oder Kohlenhydratanteil.
Ihr Bedarf an
diätetischem Protein und spezifischen Aminosäuren, wie zum Beispiel Methionin und
Cystein ist substanziell höher ist als der entsprechende Bedarf z.B.beim Hund .

Katzen haben einen essentiellen Bedarf an präformiertem Vitamin A und D, Arachidonsäure
und den Aminosäuren Taurin und Arginin,
der ausschließlich durch die Aufnahme tierischen Gewebes gedeckt werden kann.

Die dominierende Nahrungsquelle wild lebender Katzen und auch jagender
Hauskatzen besteht aus kleinen Säugetieren, wie zum Beispiel Mäusen und Wühlmäusen, zu
einem gewissen Teil aber auch aus Ratten, Kaninchen und Vögeln. Der Proteingehalt dieser
Beutetierspezies ist bemerkenswert konstant (56 - 65 % in der Trockenmasse,TM) und liefert
im Allgemeinen mehr als 40 % der aufgenommenen metabolisierbaren Energie (ME).Der Fettgehalt dieser Beutetiere schwankt zwischen 15 - 33 % in der TM, während der
Kohlenhydratanteil im Bereich zwischen 0 - 12 % liegt und weniger als 10 % der ME liefert.


Die Anpassung der Katzen an eine natürlicherweise sehr kohlenhydratarme Nahrung
ist eine mögliche Erklärung für das Fehlen von Speichelamylase, das für die Stärkeverdauung
verantwortliche Enzym.

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Wie viel Zucker und Kohlenhydrate sind in Katzennahrung enth

#4

Beitrag von Christiane 57 » So 6. Mär 2011, 08:05

Kommerzielles Feuchtfutter für Katzen enthält rund 50 % Protein und 25 % Fett in der TM,
während Trockennahrung für Katzen 35 - 45 % Protein und etwa 15 % Fett in der TM
aufweist. Der größte Unterschied zwischen Feucht- und Trockennahrung bzw. zwischen einer
Ernährung auf der Basis von Beutetieren und Trockennahrung liegt im Bereich des
Kohlenhydratgehaltes, der im Feuchtfutter und bei Beutetieren üblicherweise unter 2 % in der
TM liegt und in der Trockennahrung rund 35 - 40 % beträgt

Gesamtzucker- und Gesamtstärkegehalt (d. h. alle Mono- und Disaccharide
zusammen) sind sowohl in Feuchtfutter als auch in Trockennahrung sehr gering und liegen
bei weniger als 1 % im Endprodukt. Entgegen der weit verbreiteten Annahme
wird während des Herstellungsprozesses von Feucht- und Trockennahrung für Katzen keine
Sukrose zugesetzt.

Der höhere Gesamtzucker- und Gesamtstärkegehalt in Trockenfutter ergibt sich also
aus der Menge der in den Rezepturen enthaltenen Getreide- und Getreidenebenprodukte.
Trockenfutterprodukte für Katzen enthalten üblicherweise 20 - 35 % Stärke.
Die dominierenden Zutaten von Feuchtfuttermitteln haben einen natürlicherweise
geringen Zucker- und Stärkegehalt. Unter bestimmten Umständen werden jedoch geringe
Mengen Zucker oder Stärke zugesetzt. So wird zum Beispiel Karamell in einer Konzentration
von bis zu 0,5g/100 g des Endproduktes als Farbstoff zugesetzt (entspricht einer täglichen
Gesamtaufnahme von etwa 1,5 g). Feuchtfutterprodukte vom Typ „Stückchen in
Fleischterrine“ können geringe Mengen Stärke als Verdickungsmittel im Saft oder in den
Stückchen in einer Gesamtkonzentration von etwa 5 % im Endprodukt enthalten.

Quelle

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Können Katzen Zucker schmecken

#5

Beitrag von Christiane 57 » So 6. Mär 2011, 08:06

Können Katzen Zucker schmecken und beeinflusst Zucker ihre Nahrungspräferenzen?

Es wird davon ausgegangen, dass der Geschmackssinn bei Katzen ähnlich angelegt ist wie
der anderer Säugetiere, allerdings mit der bemerkenswerten Ausnahme, dass Katzen nicht in
der Lage sind, die Geschmacksrichtung „süß“ zu schmecken.
Bestätigt wird dies sowohl
durch verhaltensbiologische Evidenzen als auch durch molekulare Untersuchungen der
Expression von Geschmacksrezeptoren. Sie zeigen, dass Katzen ihre Nahrung nicht auf der
Basis des Zuckergehaltes wählen können und dies folglich auch nicht tun (Li et al., 2006).
Auch andere Fütterungsstudien zeigen, dass Katzen durch den Geschmack süßer
Kohlenhydrate oder hoch intensiver Süßstoffe weder angezogen werden, noch
Vermeidungsreaktionen zeigen (Bartoshuk et al., 1975).

Dagegen zeigen Katzen, wie es für
spezialisierte Karnivoren typisch ist, Präferenzen für bestimmte Aminosäuren und meiden
bittere oder saure Stimuli (Beauchamp et al., 1977; Carpenter, 1956). Die Geschmackszellen
und die entsprechenden Nervenfasern zeigen Reaktionen auf salzige, saure und bittere
Stimuli, ebenso wie auf Aminosäuren, nicht jedoch auf Sukrose und andere Zucker
(Boudreau et al., 1971; Boudreau und Alev, 1973).

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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#6

Beitrag von Christiane 57 » So 6. Mär 2011, 08:07

Schätzungen zufolge liegt die Prävalenz der Adipositas KLICK in der Katzenpopulation zwischen 19
- 52 % (German und Martin, 2009).
Die feline Adipositas wird unter anderem mit mehreren
ernährungsbedingten Faktoren in Zusammenhang gebracht, einschließlich einer erhöhten
Akzeptanz (Schmackhaftigkeit), eines hohen Energie- und Fettgehalts sowie der weit
verbreiteten ad libitum-Fütterung (nach Gutdünken, nach Belieben“)
(Diez und Nguyen, 2006).

Die Befürchtung, dass eine hohe Kohlenhydrataufnahme eine Rolle bei der
Entwicklung der felinen Adipositas spielen könnte, geht weitgehend auf die Beobachtung
zurück, dass mit kommerziellen Trockenfutterprodukten (insbesondere Premiummarken),
gefütterte Katzen ein erhöhtes Adipositasrisiko haben
(Scarlett et al, 1984; Lund et al, 2005).
In einer anderen Übersichtsarbeit (Robertson, 1999) wurden diese Befunde jedoch
nicht bestätigt, und gegenwärtig gibt es keine epidemiologischen Evidenzen dafür, dass ein
möglicher Zusammenhang zwischen Trockenfutter und Adipositasrisiko speziell auf den
Zucker- oder Kohlenhydratgehalt solcher Futtermittel zurückzuführen ist.

Einer jüngsten Untersuchung zufolge hat der Ersatz von Kohlenhydraten durch
Protein keinen Effekt auf die Gewichtszunahme bei Katzen (Vester et al, 2009). Zwei frühere
Studien zeigen, dass die Gewichtszunahme mit dem Fettgehalt in Trockenfuttermitteln
Online-Langfassung eines Artikels aus VETimpulse 15/2010 6assoziiert ist und nicht etwa mit der Menge oder dem Typ der in der Nahrung enthaltenen
Kohlenhydrate (Nguyen et al, 2004; Backus et al, 2007).

Einfach ausgedrückt gibt es keine Evidenzen, weder aus empirischen, noch aus
experimentellen Studien, die darauf hinweisen, dass ein Zusammenhang zwischen der
Prävalenz ( Häufigkeit) der Adipositas bei Katzen und der Aufnahme von Kohlenhydraten mit der Nahrung
besteht.

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Erhöht Zucker in der Nahrung das Diabetes mellitus-Risiko?

#7

Beitrag von Christiane 57 » So 6. Mär 2011, 08:09

Schätzungen zur Inzidenz des felinen Diabetes mellitus reichen von 1 unter 50 Katzen bis hin
zu 1 unter 400 Katzen, wobei Experten davon ausgehen, dass die Erkrankung nicht
zunehmend häufig auftritt, aber häufiger diagnostiziert wird als früher (Rand et al, 2004).

Risikofaktoren für Diabetes mellitus sind ein fortgeschrittenes Alter, Adipositas, das
männliche Geschlecht, die Kastration, eine Behandlung mit Kortikosteroiden oder
Progestinen, körperliche Inaktivität, eine ausschließliche Wohnungshaltung sowie eine
vermutete genetische Prädisposition bei bestimmten Rassekatzen (Burmesen).

Die Mehrzahl der betroffenen Katzen leidet unter einem Typ-2 oder
insulinunabhängigen Diabetes mellitus, der mit einer herabgesetzten Insulinsensitivität oder
erhöhten Insulinresistenz und eventuell einer Erschöpfung der Insulin sezernierenden
Kapazität der pankreatischen β-Zellen einhergeht.

Es gibt immer wieder die Überlegung, ob
hier ein Zusammenhang mit dem Zucker- und/oder Kohlenhydratgehalt in Katzenfutter
bestehen könnte.

Katzen besitzen nur geringe Aktivitäten von Leberenzymen, die für die
Weiterverarbeitung von Glukose verantwortlich sind, damit diese als Energiequelle genutzt
(Oxidation) oder gespeichert werden kann (Zoran, 2002). Die niedrigen Konzentrationen
dieser Enzyme, insbesondere der Glukokinase, sollen dafür verantwortlich sein, dass Katzen
Glukose langsamer aus ihrem Blut eliminieren als Hunde.
Der potenziell schädliche Effekt eines erhöhten bzw. nach einer Mahlzeit lang
anhaltend hohen Blutglukosespiegels hat zu Spekulationen Anlass gegeben, denen zufolge
Futtermittel mit hohem Zucker- oder Kohlenhydratgehalt eine Rolle bei der Entwicklung des
felinen Diabetes mellitus spielen könnten (Rand et al., 2004).

Ausgelöst wurden diese Ängste insbesondere durch eine Studie, derzufolge
kohlenhydratreich gefütterte Katzen (46 % der ME) einen signifikant höheren
Blutglukosespiegel aufweisen als protein- oder fettreich ernährte Katzen (Farrow et al.,
2002).
Zusätzlich verstärkt wurden diese Bedenken durch den jüngsten Nachweis schädlicher
Effekte einer Hyperglykämie auf die β-Zellfunktion bei der Katze (Zini et al, 2009). Die
Plasmaglukosekonzentrationen in der letztgenannten Studie lagen jedoch bei 30 mmol/l,
während die Peakglukosekonzentrationen nach der Aufnahme von Trockennahrung für
Katzen mit 8 mmol/l im typischen Fall deutlich niedriger liegen (de-Oliveira et al, 2008).
Darüber hinaus gibt es keine Evidenzen, dass eine Langzeitfütterung mit
kohlenhydratreichen Futtermitteln bei Katzen die Insulinsensitivität senkt, die
Insulinsekretion herabsetzt oder Diabetes mellitus verursacht (Slingerland et al., 2007;
Backus et al., 2009).


Konsens ist daher gegenwärtig, dass jeglicher Einfluss der Ernährung
Online-Langfassung eines Artikels aus VETimpulse 15/2010 7auf das Diabetesrisiko bei Katzen weniger auf ihre Nährstoffzusammensetzung
zurückzuführen ist, sondern vielmehr auf ihren Einfluss im Zusammenhang mit Adipositas.

Die Ernährung gesunder Katzen mit kohlenhydratreichen Futtermitteln führt also
nicht zu einer Erhöhung des Diabetesrisikos.
Dennoch ist es ratsam, bereits an Diabetes
mellitus erkrankte Katzen proteinreich und kohlenhydratarm zu füttern, da Futtermittel dieser
Zusammensetzung nachweislich zu einer Verbesserung der Blutglukosekontrolle führen, den
Insulinbedarf senken und die Remissionsrate verbessern (Frank et al, 2001).

Trägt Zucker zu Zahnkaries bei Katzen bei?
Zucker spielt eine Schlüsselrolle in der Ätiologie der Zahnkaries beim Menschen, da Sukrose
ein Schlüsselsubstrat für Säure bildende Bakterien ist. Diese bakteriellen Säuren wiederum
greifen die Zahnoberfläche, also den Zahnschmelz, an. Karies ist bei der Katze jedoch eine
sehr seltene Erkrankung, und es gibt keinerlei Evidenzen, die für einen Zusammenhang mit
dem Nahrungstyp oder der Zusammensetzung der Nahrung sprechen (Crossley, 1991;
Niemiec, 2008).

Die sehr niedrige Inzidenz der Zahnkaries bei der Katze hängt wahrscheinlich mit
zwei Schlüsselfaktoren zusammen. Zum einen weist die Maulhöhle der Katze einen relativ
hohen pH-Wert auf, der zu einer Neutralisierung der von Bakterien gebildeten organischen
Säuren führt, die erst unter einem neutraleren pH-Wert kariogen wirken könnten. Zum
Zweiten weisen mikrobiologische Studien darauf hin, dass die Maulhöhle der Katze nicht von
Mikroorganismen der „mutans“-Gruppe, wie zum Beispiel Streptococcus mutans, besiedelt
wird, den primär kariogenen Bakterien beim Menschen.

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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#8

Beitrag von Christiane 57 » So 6. Mär 2011, 08:10

Obwohl sich Katzen zu Karnivoren mit einer ausgeprägten Anpassung an eine Ernährung auf
tierischer Basis entwickelt haben, sind sie in der Lage, in kommerziellen Feucht- und
Trockennahrungen enthalte Mengen an Zucker und Kohlenhydraten zu verdauen und zu
verstoffwechseln.
Als strikte Karnivoren sind Katzen jedoch nicht in der Lage, die
Geschmacksrichtung „süß“ zu schmecken. Aus diesem Grund spielen Zucker für die Katze
keine Rolle bei der Entwicklung von Nahrungspräferenzen oder der Auswahl der Nahrung.
Die Akzeptanz (Schmackhaftigkeit) eines Futtermittels für Katzen lässt sich folglich nicht
durch den Zusatz von Zucker verbessern. Bedenken, dass zucker- oder kohlenhydratreiche
Futtermittel bei der Katze eine Prädisposition für Adipositas oder Diabetes mellitus
darstellen, sind unbegründet.
Auch die beim Menschen mit dem Verzehr von Zucker in
Zusammenhang gebrachte Zahnkaries tritt bei der Katze nur sehr selten auf und hängt bei
dieser weder mit dem Nahrungstyp noch mit der Zusammensetzung der Nahrung zusammen.

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Miuaa
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Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#9

Beitrag von Miuaa » So 6. Mär 2011, 10:35

Liebe Christiane,

das sind ja sehr interessante und gut recherchiert Fakten zum Thema Katzen-Ernährung. Das Fazit ist also, dass nicht das Katzenfutter - egal welcher Zusammensetzung oder Art - schädlich ist, sondern lediglich eine zu große Menge.

Beim Trockenfutter finde ich es besonders schwierig, dass man sehr leicht die Menge und damit die verzehrten Kalorien unterschätzt. Anfangs wurden unsere Katzen mit 2/3 Nassfutter und 1/3 Trockenfutter gefüttert, weil ich davon ausging, dass Trockenfutter gut für die Zähne ist. Da Mehit sowieso schon sehr proper ist, wollte ich das Trockenfutter nicht, wie vom Tierheim empfohlen, den ganzen Tag zur freien Verfügung stehen lassen, sondern habe ein 1/3 der empfohlenen Tagesration abgewogen. Und ich war immer erschüttert, wie klein diese Portion war. Hätte ich es nicht abgewogen, wäre die Portion, die ich pi mal Daumen in den Napf getan hätte, sicher immer zu groß gewesen.

Vermutlich ist es wie beim Menschen, um satt zu werden, kommt es neben der Kalorienmenge auch darauf, dass das Volumen der Nahrung groß genug ist und den Magen füllt. Bei der gleichen Kalorienmenge dürfte Nassfutter eine viel größere Portion als Trockenfutter.

Gruß,

Sandra
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Christiane 57

Re: Gedanken zum Thema Fütterung

#10

Beitrag von Christiane 57 » So 6. Mär 2011, 11:11

Sandra,
da lese ich und komme nie zu einer optimalen Lösung.
Es gibt in dieser Richtung so vieles und doch fragt man sich immer wieder.was ist das beste für mein Tier.
Und meine mögen ToFu sehr... :roll:
Zudem,was ja gut ist, der Nüssle nicht zunimmt und Janis sich Gewichtsmässig auch
eingependelt hat.
Sie haben den ganzen Tag die Möglichkeit etwas zu futtern und waren in all den Jahren außer Verletzungen durch Kampf usw. nicht krank.Die Jungs werden im April 6 Jahre alt.

Wobei meine andern beiden bis ins hohe Alter (Micky knapp 20 Jahre ,Cleo durfte 18 Jahre alt werden ) auch außer Altersbeschwerden kaum etwas hatten.

Und ich habe die Fütterung nicht sehr verändert.

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