Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer geht weiter!

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wofritz
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Re: Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer geht weiter!

#11

Beitrag von wofritz » Sa 30. Jul 2011, 13:22

Wow, tolle Konstruktion! Das könnte ich mir direkt in Natura anschauen, Peine ist ja nur einen Katzensprung von hier (Uetze)

Wolfgang

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Xena-Lissy
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Re: Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer geht weiter!

#12

Beitrag von Xena-Lissy » Sa 30. Jul 2011, 13:30

Wow das sieht wirklich toll aus, wirklich ein sehr schicker "Katzenknast".

Habt ihr toll gebaut. Ich finde auch das es optisch gut aussieht. Sehr schick.
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Joyce&Luna
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Re: Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer geht weiter!

#13

Beitrag von Joyce&Luna » Sa 30. Jul 2011, 13:39

Man muss Katze sein um in einem Paradies leben zu dürfen :D

Frank das sieht Klasse aus, ich würde nur mit der Kamera unterwegs sein ::G
Manchmal werde ich richtig neidisch, weil ich meinen keinen Garten bieten kann. Aber eines Tages, werde ich das noch :D

Anke
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elmo
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Re: Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer geht weiter!

#14

Beitrag von elmo » Sa 30. Jul 2011, 15:19

Hallo,

den "Trick" mit den Ösen und dem Seil habe ich schon mal gesehen - aber mich auch gefragt wie man die dann am wegrosten hindern kann und wie man das Seil am veralgen hindert.

Ich hatte schon an das Kuststoffseil gedacht mit dem manche Leute ihre Outdoor-Kratzbäume ausrüsten, aber wenn du einmal deine baulichen Erfahrungen schildern würdest wäre das echt prima.

Liebe Grüße
Andrea

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Re: Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer geht weiter!

#15

Beitrag von picmogo » Sa 30. Jul 2011, 16:59

Machen wir erstmal weiter im Text ... :wink:

Denn nun ist es endlich soweit!
Nach Jahren des Wartens!!
Seit einigen Wochen fertiggestellt!!!
Salem & Floyd proudly presents!!!!

Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer
MISSON 3


Begrüßen Sie bitte ihre Gastgeber: Salem Saberhagen


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"Wenn Ihr mir bitte folgen würdet ... hinter dem Aussichtsturm, der mittlerweile eine
zweite Etage erhalten hat, geht das Abenteuer nun weiter!"

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" É voilà: der neue Schwebebalken in 2 Metern Höhe!"

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"Nichts für Weicheier ... hihihi ... führt er doch mitten durch die Krone des kleinen Apfelbaumes.
Die Höhe wurde so bemessen, dass die Dosis noch bequem darunter hindurch gehen können,
ohne sich bücken zu müssen oder in Gefahr laufen, sich den Kopf zu stoßen."

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"Nach den schwankenden Hängebrücken ein ganz anderes Klettererlebnis hier entlang zu balancieren.
Macht aber Laune ... vor allem, da man sich auch mal unter Zweigen hindurchzwängen muss."

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"Bitte immer hinter mir her ... bitte dicht aufschließen ... und nicht trödeln!"

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"Der Schwebebalken führt nun auf eine kleine Plattform, mitten im Apfelbaum. Von dortaus läßt es
sich später - wenn das Bäumchen noch gewachsen ist - bestimmt auch gut in die Höhe klettern.
Nun aber führt der Weg zunächst in eine andere Richtung weiter ..."

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"Denn an die Plattform grenzt jetzt eine Weitere Hängebrücke mit über 3 Metern
Spannweite und führt mitten in den Pflaumenbaum hinein, hoch hinauf auf den Aussichts-Sitz,
der dort schon länger existierte."

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"Also mutig mir nach ..."

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"... bis in die höchsten Höhen ... kicher!"

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"Zurück geht es dann entweder den Baum hinab zum Boden oder aber wieder über Brücke
und Schwebebalken.

Voll cool, was?"

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"Tja Leutz ... das war's.
Das gesamte Hängebrückenabenteuer besitzt in der jetzigen Ausbaustufe eine Gesamtlänge
von 15 Metern! Damit können wir jetzt vom großen Apfelbaum zum Aussichtsturm,
über den kleinen Apfelbaum bis in den Pflaumenbaum, ohne auch nur ein Pfötchen auf
schmutzige Erde zu setzen."

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"Dann bis zum nächsten Mal ... euer Salem!"
Viele Grüße vom Frank


Von mir gibt's noch mehr zu lesen!

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Christiane 57

Re: Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer geht weiter!

#16

Beitrag von Christiane 57 » Sa 30. Jul 2011, 19:06

Oh Jungs, was haben euch eure Dosis ein Paradies geschaffen..

Frank , da habt ihr euch etwas Tolles einfallen lassen und auch die Umsetzung,ich bin wirklich absolut begeistert.
Eure beiden haben wirklich alles was ein Katzenherz begehrt.

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No-Name

Re: Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer geht weiter!

#17

Beitrag von No-Name » Sa 30. Jul 2011, 19:22

Alles metallische, was draussen nicht rosten soll
sprühe ich mit

Ballistol

http://www.ballistol.de/index.php?article_id=94&clang=0
ein.
so auch die Schraubhaken
die an dieser tollen Hängebrücke angebracht sind.
Bäume hab ich ja sehr viele hier,der Sommer ist auch noch nicht vorbei, hmm...........

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Rafael
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Re: Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer geht weiter!

#18

Beitrag von Rafael » So 31. Jul 2011, 02:39

wow, ich bin begeistert. (Mir fehlt gerade ein Ohnmachts-Smilie..)

Rafael

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picmogo
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Re: Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer geht weiter!

#19

Beitrag von picmogo » So 31. Jul 2011, 11:24

Also noch ein paar Bauhinweise.

Als Prämisse galt für uns von Beginn an: die ganze Geschichte muss bezahlbar sein. Oder mit anderen Worten:
wir wollen billig! Wahrscheinlich gibt es bessere, praktischere, schönere Lösungen, aber wir wollten halt den
Kostenrahmen in Grenzen halten. So dicke haben wir es schließlich nicht. Dementsprechend ist unsere kleine
Werkstatt auch sehr bescheiden ausgestattet. So verwenden wir praktisch keine Gerätschaften, die nicht für
Jedermann erschwinglich wären. Als größte Anschaffungen gelten eine elektrische Stichsäge und ein Elektrotacker
in Budget-Ausführung aus dem Baumarkt. Ansonsten halt Hammer, Säge, Schraubenzieher ... und ... gaaaaaanz
wichtig .... ZWEI Akkuschrauber. Einer zum Vorbohren, einer zum Schrauben. Sonst ist man ständig am Wechseln
zwischen Bohrer und Schrauber.

Die Beeteinfassungen aus Holz gibt es bei uns in den Baumerkten in verschiedenen Breiten:
20 cm, 30 cm und 40 cm. Die mittlere Größe hat sich als optimal erwiesen. 40 cm Breite wird im Endeffekt zu
schwer und 20 cm zu instabil - die Brücke verdreht sich dann zu leicht und die Miezen purzeln herunter.

Die einzelnen halben Rundhölzer sind an der flachen Seite mit einem Draht jeweils rechts und links
zusammengetackert. Diese Verbindung erwies sich als die größte Schwachstelle, denn die Tackernadeln halten
nicht sehr fest und der Draht rostet leicht und bricht. Dazu aber später noch mehr.

Zunächst stellt sich eine prinzipielle Frage: Wird die glatte Seite die Lauffläche und abgerundete zeigt nach
unten, oder doch lieber umgekehrt? Wir hatten uns aus optischen Gründen für erstere Lösung entschieden.
Erkennt man auf dem 2. und 3. Foto sehr schön. Dosi sieht ja auf Grund der Höhe die Brücke überwiegend von
unten und da machen sich die Rundungen der Holzstäbe sehr schön. Ausserdem hat Mieze dann eine glatte
Lauffläche. Soviel zu unseren Gedanken - leider falsch. Denn so hängt der Draht oben und die Hölzer unten dran.
Durch das Herumgetobe der Fellnasen lösen sich nach einiger Zeit immer wieder einzelne Hölzer und man ist
ständig am Reparieren. Und wenn man keinen Profi-Tacker sein Eigen nennt, halten die Verbindungen auch nicht
erstklassig. Also haben wir die Brücken umgedreht - runde Seite nach oben, glatte Seite nach unten. Viel besser!
Die Hölzer liegen jetzt auf den Drähten. Das gibt viel mehr Stabilität, einzelne Hölzer lösen sich nicht mehr und
die runden Hölzer ergeben tatsächlich für die Katzen eine viel bessere Lauffläche. Gerade an den Steigungen sind
die Rundungen viel hilfreicher als eine glatte Lauffläche. Die neue Bauweise ist bei den Fotos zu Mission 3 sehr
schön zu sehen.

Trotz allem werden die Drähte, mit denen die Beeteinfassungen zusammengetackert sind, stark belastet,
korridieren und brechen oder reißen. Sie von Anfang an zu verstärken ist also eine gute Idee. Wir haben die
Brücken zwar so aufgehängt, dass sie jederzeit mehr oder weniger problemlos abzunehmen sind, ist aber doch
halt immer mit etwas Aufwand verbunden, dem man sich nicht allzu oft aussetzen möchte. Denn es geht nur zu
zweit. Zum einen sind die Brücken ganz schön schwer und zudem sind sie noch unhandlich. Weiterhin führen sie
ja über bepflanztets Gelände und man möchte sich ja nicht die Beete unter den Brücken ruinieren. Im Übrigen ein
kurzer Hinweis an dieser Stelle: Seitdem die Miezen über die Brücken toben, gibt es in den Blumenbeeten darunter
erheblich weniger Schäden an Blumen und Blüten 8) !

Zurück zum Draht. Weitere Drähte zur Verstärkung mit dazu zu tackern hat sich nicht bewährt. Die
handelsüblichen Tacker sind zu schwach und die Drähte halten nicht fest sondern verrutschen unter Zug.
Doppelseitiges Hochleistungsklebeband hält tatsächlich auf dem Holz ... aber es ist den Zugkräften nicht
gewachsen und bereits nach einer Woche Miezenverkehr auf der Brücke einfach gerissen. Rollädenzugbänder
wären nicht schlecht aber viel zu teuer. Unsere Lösung sieht man auf dem 5. Bild von hinten. Eine Packung
Balkonsichtschutzgewebe in breite Streifen geschnitten und mit vielen Nadeln festgetackert. Hält gut, ist belastbar
und kostet nicht viel. Ok ... über die Farbe läßt sich streiten ... aber für unseren Test haben wir das billigste
ausgesucht. Vielleicht findet man mit etwas Suchen auch etwas Schöneres. Wichtig ist erstmal, es funktioniert.
Wenn man also andere günstige Bänder oder Stoffe aus Kunststoff findet, sollte das auch passen. Kunststoff
deshalb, weil es praktisch nicht verrottet.

In der nächsten Folge behandeln wir Seilauswahl und das Thema Hakenösen.
:wink:
Viele Grüße vom Frank


Von mir gibt's noch mehr zu lesen!

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No-Name

Re: Das Indianer Jones Hängebrückenabenteuer geht weiter!

#20

Beitrag von No-Name » So 31. Jul 2011, 11:46

Eine Frage hab ich gleich mal:
Schaukelt das Ganze stark, wenn Mieze drüberschreitet?
Ich überleg nämlich grad, ob ich nciht vom Baum zum Fenster im 1. Stock sowas baue. sieht sicher schöner aus als eine Leiter grad hinauf.

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