Zurück aus Kuba

Aktivitäten des Menschen - darauf abzielend den Tieren ein artgerechtes Leben zu ermöglichen
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Rafael
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Re: Zurück aus Kuba

#11

Beitrag von Rafael » Di 3. Feb 2015, 01:07

Ich glaube, das stimmt so nicht. Die US-Buerger spenden aus Ueberzeugung, die Britten ebenfalls enorm viel, auch die Kanadier... in diesen Laendern gibt es eine richtige Spendenkultur. Dem Artikel nach geben selbst Buerger diverser armer Laender deutlich mehr fuer spenden aus als die Deutschen.
Ich fuerchte, dass mit den Gebe-willigen Deutschen ist eine Maer.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/s ... -1.1850625

Das besagte Projekt ist vor allem in Kanada und Kuba aktiv, und von den aktiven kommen viele aus diesen Laendern. In Dt. kennt es kaum jemand (ausser Euch in diesem Forum) behaupte ich einfach mal.

Rafael

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krummbein
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Re: Zurück aus Kuba

#12

Beitrag von krummbein » Mi 4. Feb 2015, 22:24

Hallo Rainer.
Ich habe lange überlegt, hier zu schreiben.
Ich bin auch jemand, der sich über Widrigkeiten aufregt.
In Kuba werden die Katzen eliminiert wie hier in Deutschland die Ratten,...es werden Giftköder ausgelegt.
Merkwürdiger weise regt sich hier nicht merkbar jemand auf, das diese so getötet werden, obwohl sie auch "Haustiere" sind.

Ich bin so alt, dass ich mich noch erinnern kann, dass damals unsere Tierheime nichts anderes waren als die sogenannten shelter, in denen die aufgesammelten Tiere (=Hunde und Katzen) nach einer gewissen Zeit, in der sie nicht vermittelt wurden, getötet wurden.

Die Wurzel muss erkannt werden.

ICH versuche aber, hier in Deutschland erstmal Projekte zu fördern, die hier das Leid der Tiere (=Hund und Katze) unterbindet und / oder lindert.
Natürlich ist das nur meine Meinung.

Vielleicht ist das eine Richtung, die andere Länder als Vorbild sehen...so nach dem Motto: steter Tropfen höhlt den Stein.

Ich in so erzogen worden, dass ich nicht auf die Herkunft achte, sondern auf den Mensch, daher kann ich nie sagen: das und das Land ist so und so...
Und da bin ich meinen Eltern echt dankbar, mir diese Einsicht zu vermitteln.

In jedem Land gibt es lebewesenverachtende Verhaltensweisen, aber auch Organisationen, die sich dagegen wehren.
Davon bin ich überzeugt.

Wo man sich dann engagiert, ist jedem selber überlassen.

Wie gesagt, ich kehre lieber vor der eigenen Haustür, sozusagen....

Liebe Grüße,
Susanne

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Rainerchen
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Re: Zurück aus Kuba

#13

Beitrag von Rainerchen » So 22. Feb 2015, 14:50

Liebe Susanne, ich war länger nicht im Forum (und muss auch noch ein paar Fotos reinstellen, zum Thema FIV und FIP).

Es gibt so viele Möglichkeiten, etwas Gutes zu tun, dass man leicht die Orientierung verliert. So ist schließlich ausschlaggebend, was man direkt erlebt hat, z.B. auch in Griechenland, wo wir uns für die FAZA engagieren. Im letzten Jahr fanden wir eine ausgesetzte Hundemutter mit 11 Welpen in einem Gebüsch. Gottseidank konnten wir alle retten, das heißt zwei Welpen sind gestorben, und fast alle sind inzwischen vermittelt, die Mutter nach Deutschland.

Auf der Insel Aegina wird eine Auffangstation für Hunde betrieben, sehr professionell. Hunde sind dort das größere Problem, vermutlich weil Katzen häufig in den Tavernen geduldet und auch dort versorgt werden (manchmal sogar kastriert bzw. sterilisiert). Grausamkeiten wie in Kuba haben wir dort noch nicht erlebt.

Das Erlebnis in Kuba hat uns sehr betroffen gemacht, so daß wir das weiter verfolgen werden, aber natürlich unterstützen wir auch Projekte "vor unserer Haustür", nicht nur beim Tierschutz.

Kinder und Tiere sind die Schwächsten auf dieser Erde und verdienen jede Unterstützung!

Wenn es etwas Neues zum Thema Kuba gibt, werde ich hier berichten.
Liebe Grüsse,
Rainer

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